
SpaceX und Tesla prüfen Fusion: Analysten nennen Bewertungen bis nahe 5 Billionen US-Dollar
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Kernaussagen
- Elon Musk kündigte am 21. Oktober 2026 während der Ergebnispräsentation von SpaceX an, dass beide Unternehmen Sonderausschüsse aus unabhängigen Direktoren gebildet haben, um eine Fusion von SpaceX und Tesla auf Wunsch der Aktionäre zu…
- Wall-Street-Analysten nennen Bewertungen für das kombinierte Unternehmen zwischen 3,5 Billionen US-Dollar bis nahe 5 Billionen US-Dollar, während die aktuellen Einzelbewertungen bei 2,14 Billionen US-Dollar für SpaceX und 1,52 Billionen…
- Um Tesla zu übernehmen, müsste SpaceX das Äquivalent von 92 Prozent seiner aktuellen ausstehenden Aktien ausgeben, wodurch die Aktienzahl von 13,1 Milliarden auf 25 Milliarden Aktien steigen würde.
- Dan Ives von Yorkville Ives & Co. bezifferte die Wahrscheinlichkeit einer Fusion auf 80 bis 90 Prozent bis Ende 2027 und erklärte, der Preis für Tesla müsste wahrscheinlich im Bereich von 500 bis 550 US-Dollar je Aktie liegen.
Elon Musk kündigte am Dienstag, dem 21. Oktober 2026, während der Ergebnispräsentation von SpaceX an, dass beide Unternehmen Sonderausschüsse aus unabhängigen Direktoren gebildet haben, um eine Fusion von SpaceX und Tesla auf Wunsch der Aktionäre zu prüfen. Musk erklärte, er sehe „großen Nutzen darin, die Unternehmen zu kombinieren".
Die Börse reagierte unmittelbar positiv: Tesla-Aktien stiegen am Dienstagmorgen um 14,01 US-Dollar oder 3,8 Prozent auf 387,72 US-Dollar. SpaceX-Aktien legten um 14,62 US-Dollar oder 9,9 Prozent auf 162,41 US-Dollar zu. Nach Musks Aussage kletterte Tesla um 3,4 Prozent und SpaceX um 7,8 Prozent, was die kombinierte Marktkapitalisierung um 155 Milliarden US-Dollar erhöhte.
Bewertungen zwischen 3,5 und 5 Billionen US-Dollar
Wall-Street-Analysten nennen unterschiedliche Bewertungen für das kombinierte Unternehmen. Die aktuellen Einzelbewertungen liegen bei 2,14 Billionen US-Dollar für SpaceX und 1,52 Billionen US-Dollar für Tesla. Für eine Fusion kursieren Schätzungen von 3,5 Billionen US-Dollar bis nahe 5 Billionen US-Dollar. Damit würde die neue Einheit in Reichweite der wertvollsten Unternehmen der Welt rücken – Nvidia mit 5,2 Billionen US-Dollar und Apple mit 4,95 Billionen US-Dollar Marktkapitalisierung.
Dan Ives, Partner und Senior Managing Director bei Yorkville Ives & Co., erklärte, Tesla-Aktionäre würden für ihre Zustimmung wahrscheinlich einen Aufschlag verlangen. „Damit die Fusion von den Aktionären gebilligt wird, müsste der Preis für Tesla höher liegen – unserer Einschätzung nach wahrscheinlich im Bereich von 500 bis 550 US-Dollar je Aktie", so Ives.
KI-Entwicklung und technologische Synergien
Die strategische Begründung konzentriert sich auf künstliche Intelligenz und die Entwicklung von „Super-Intelligenz". Musk nannte konkrete Kooperationsmöglichkeiten: „Es gibt viel zu gewinnen durch die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Super-Intelligenz-Software, Chip-Design, natürlich der Terafab, Robotik und Masse in den Orbit mit der Starmind-Konstellation."
Beide Unternehmen arbeiten bereits zusammen: SpaceX kauft Tesla-Megapack-Batterien und Cybertrucks. Tesla investierte 2 Milliarden US-Dollar in xAI, das SpaceX im Februar übernahm. Beide Konzerne sind Miteigentümer von Terafab, einem Chip-Projekt.
Tesla verschiebt seinen Geschäftsfokus weg von traditionellen Fahrzeugen. Im Januar 2026 kündigte das Unternehmen an, die Produktion der Modelle S und X auslaufen zu lassen. Stattdessen konzentriert sich Tesla auf autonome Produkte, insbesondere selbstfahrende Robotaxis, und humanoide Roboter (Optimus). Die Produktion von Optimus soll eine Million Einheiten jährlich erreichen, der Marktstart ist für 2027 geplant. KI ist sowohl für die Funktionalität von Optimus als auch für Teslas Robotaxi-Strategie unverzichtbar.
Massive Verwässerung für SpaceX-Aktionäre
Die Fusion birgt erhebliche Verwässerungsrisiken für SpaceX-Aktionäre. Bei einem konservativen Aufschlag von 30 Prozent auf Teslas aktuelle Marktkapitalisierung von 1,52 Billionen US-Dollar lägen die Transaktionskosten bei 1,98 Billionen US-Dollar. Bei einer SpaceX-Bewertung von 2,14 Billionen US-Dollar entspricht das nahezu einer Fusion unter Gleichen.
Um Tesla zu übernehmen, müsste SpaceX das Äquivalent von 92 Prozent seiner aktuellen ausstehenden Aktien ausgeben. Die Aktienzahl würde von 13,1 Milliarden auf 25 Milliarden Aktien steigen – ein Verhältnis von 1,91 zu 1. SpaceX würde damit „nahezu die Hälfte seiner zukünftigen Gewinne an Tesla-Aktionäre abgeben", wie Fortune analysierte.
Zwar wäre die Zusammenführung technisch gesehen gewinnsteigernd für SpaceX je Aktie, doch „die Hinzufügung zu SpaceX' GAAP-Gewinnen je Aktie wäre minimal". Da SpaceX' Ergebnis wächst, während Teslas sinkt, würde ein Deal in ein oder zwei Jahren „extrem verwässernd für den Starlink-Anbieter" ausfallen.
Analysten sehen hohe Wahrscheinlichkeit
Dan Ives von Yorkville Ives & Co. bezifferte die Wahrscheinlichkeit einer Fusion auf 80 bis 90 Prozent bis Ende 2027: „Wir glauben, dass es aus einer Reihe von strategischen KI- und datengetriebenen Gründen der richtige Schritt für Musk ist." Wall Street sieht die Fusion insgesamt als unvermeidlich an, wenn auch die Preisfindung umstritten bleibt.
Die Zusammenführung würde Musks Vision konsolidieren, ein einzelnes Großunternehmen nach dem Vorbild von Berkshire Hathaway zu führen – eine „Super-Company" getrieben von KI-Technologie. Kritiker warnen allerdings, die Bewertung beruhe auf „noch nie dagewesenen Heldentaten" und repräsentiere „das ultimative Szenario, bei dem es um die Vision geht, nicht um die Zahlen".
Politisches Risiko und Bewertungsprobleme
Eine Kombination im Wert von 3,7 Billionen US-Dollar würde Tesla-Aktionären über Nacht Zugang zu Starlink und dem Raketengeschäft verschaffen, aber auch „ihre Aktie an eine politische Uhr binden". Einige Analysten halten Tesla für „grob überbewertet" und befürchten, die Fusion könnte ein „Frankenstein-Monster schaffen, das die Wall Street nicht bewerten kann" – mit typischen Konglomeratsabschlägen.
Die überlappenden KI-Pläne könnten „erhebliche Effizienzgewinne in Bereichen wie Rechenleistung und Talenten" ermöglichen. Doch die schiere Größe und Komplexität der Kombination aus Raumfahrtunternehmen, Elektrofahrzeughersteller, KI-Entwickler und Robotikfirma stellt traditionelle Bewertungsmethoden vor beispiellose Herausforderungen.
Ein weiterer Aspekt: Eine Fusion könnte Teslas Bewertung ausreichend anheben, damit Musk Anspruch auf sein Vergütungspaket im Wert von 1 Billion US-Dollar erhält.
Quellen
- Elon Musk signals Tesla and SpaceX could merge. Here's why he thinks it's a good idea.
- Elon Musk’s dream merger is a nightmare for SpaceX shareholders
- Tesla-SpaceX Merger: Analysts Split $480 vs $550 [2026]
- 'The world's super company': Wall Street weighs SpaceX earnings, company's likely Tesla tie-up
- Elon Musk Said to Want a Tesla-SpaceX Merger Worth $3.7 Trillion | 24/7 Wall St.
- SpaceX-Tesla Merger Could Create a Frankenstein's Monster Wall Street Can't Value - Business Insider
- Wall St sees Tesla-SpaceX merger as inevitable, but split on price
- Why a Merger With Tesla Could Be a Disaster for SpaceX | The Motley Fool
- Elon Musk sends a strong memo to SpaceX and Tesla stock investors - TheStreet
- Elon Musk's SpaceX-Tesla merger math doesn't add up | Fortune