
US Space Academy gegründet: Welche Raumfahrt-Aktien von Trumps Initiative profitieren
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Kernaussagen
- US-Präsident Trump unterzeichnete am 28. August 2026 eine Executive Order zur Gründung einer US Space Academy, die nach dem Vorbild von West Point konzipiert wird und eine Führungsriege für amerikanische Interessen im Weltraum ausbilden soll.
- Trumps Raumfahrt-Agenda umfasst eine bemannte Mondlandung bis Ende seiner Amtszeit mit Zieltermin 2028 sowie die drastische Erhöhung kommerzieller Raumfahrtstarts in den USA.
- Raumfahrt-Aktien verzeichneten kurz nach Trumps Amtsantritt im Januar 2025 innerhalb einer Woche beeindruckende Kurssteigerungen, getrieben von Unternehmenserfolgen und einem allgemeinen Aufbruchsstimmungseffekt.
- SpaceX führte am 12. Juni 2026 mit einer Bewertung von 1,77 Billionen US-Dollar nach Marktkapitalisierung den größten Börsengang der US-Geschichte durch.
- Trump kaufte selbst am 23. Juni 2026 SpaceX-Aktien im Wert zwischen 15.001 und 50.000 US-Dollar, wie eine am 22. August 2026 veröffentlichte Finanzoffenlegung zeigt.
- Privatanleger können über rund 80 börsennotierte Luft- und Raumfahrtaktien oder Welt-ETFs breit gestreut in die Branche investieren, da Unternehmen wie Blue Origin und Isar Aerospace nicht börsengehandelt werden.
US-Präsident Donald Trump unterzeichnete am 28. August 2026 eine Executive Order zur Gründung einer US Space Academy. Die neue militärische und zivile Einrichtung soll nach dem Vorbild von West Point konzipiert werden und "eine professionelle Führungsriege entwickeln, die vorbereitet ist, amerikanische Interessen in der Weltraumsphäre voranzutreiben", so die offizielle Begründung. Eine achtköpfige Kommission unter der Leitung von NASA-Administrator Jared Isaacman wird den Präsidenten bei der Umsetzung beraten. Die Finanzierung der Akademie bedarf der Genehmigung durch den Kongress.
Trump kündigte bei der Zeremonie im Lyndon B. Johnson Space Center in Houston an, den Standort der Akademie "sehr bald" zu wählen. Die texanische Kongressdelegation drängt darauf, die Institution in Texas anzusiedeln. Die Gründung der Space Academy ist Teil von Trumps übergeordneter Raumfahrt-Vision, die er als "goldenes Zeitalter" der Raumfahrt bezeichnet. Bereits in seiner Antrittsrede im Januar 2025 formulierte er das Ziel: "Wir werden unsere Bestimmung in den Sternen verfolgen und amerikanische Astronauten losschicken, um das Sternenbanner auf dem Planeten Mars zu hissen."
Politische Raumfahrt-Agenda treibt Branchenoptimismus
Trumps Raumfahrtpolitik umfasst mehrere ehrgeizige Ziele: eine bemannte Mondlandung bis Ende seiner Amtszeit, die Rückkehr von Amerikanern zum Mond mit Zieltermin 2028 sowie eine mögliche zukünftige bemannte Marsmission. Zudem wies er sein Team an, die Anzahl kommerzieller Raumfahrtstarts in den USA drastisch zu erhöhen. Während seiner ersten Amtszeit hatte Trump bereits die Space Force als sechsten Zweig der US-Streitkräfte gegründet.
Das mehrere Milliarden Dollar schwere US-Mondprogramm Artemis peilt die erste Astronautenlandung 2028 an. Dies soll mit SpaceX' Starship-Raketentechnik erfolgen, deren Entwicklung jedoch verzögert wurde und die Timeline gefährdet. Eine alternative Mondfähre von Jeff Bezos' Blue Origin könnte möglicherweise die 2028-Frist einhalten. China konkurriert mit Mondambitionen um eine bemannte Landung um 2030, basierend auf einer Serie zunehmend ehrgeiziger robotischer Missionen.
Raumfahrt-Aktien verzeichneten 2025 starke Kursgewinne
Bereits kurz nach Trumps Amtsantritt im Januar 2025 zeigten sich spürbare Markteffekte. Raumfahrtaktien verzeichneten innerhalb einer Woche beeindruckende Kurssteigerungen. Die rasanten Kursgewinne resultierten laut Marktbeobachtern teilweise aus Unternehmenserfolgen wie Tests, neuen Kooperationen oder Finanzierungsrunden, aber auch aus einem allgemeinen "Aufbruchsstimmungseffekt". Erste Anzeichen eines Booms waren in starken Kurssteigerungen von Space-Aktien und neuen, speziell auf Weltraum ausgerichteten ETFs erkennbar.
Eine Finanzoffenlegung zeigt, dass Trump selbst im Juni 2026 SpaceX-Aktien kaufte – wenige Tage nach dem Börsengang des Unternehmens. Der am 12. August unterzeichnete und am 22. August 2026 veröffentlichte Periodic Transaction Report verzeichnet einen SpaceX-Aktienkauf im Wert zwischen 15.001 und 50.000 US-Dollar, vollzogen am 23. Juni 2026 – gut zwei Wochen nach dem ersten Handelsstart der SpaceX-Aktie. Der Kauf war Teil von über 1.000 Wertpapiertransaktionen, die Trump im Juni laut Offenlegung vornahm.
SpaceX-Börsengang brach Rekorde
SpaceX führte am 12. Juni 2026 mit einer Bewertung von 1,77 Billionen US-Dollar nach Marktkapitalisierung den größten Börsengang der US-Geschichte durch. Trumps Investition wirft Fragen zur finanziellen Nähe zwischen dem Präsidenten und Elon Musks Unternehmen auf, das als Militärdienstleister auf Genehmigungen von Bundesbehörden angewiesen ist.
Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte gegenüber Reuters, unabhängige Drittinstitute verwalteten das Portfolio des Präsidenten und ahmen anerkannte Indizes wie den Schwab 1000 nach. Weder Trump noch ein Familienmitglied hätten demnach die Möglichkeit zu bestimmen, beeinflussen oder Einfluss darauf zu nehmen, wie das Portfolio investiert werde oder wann Investitionen gekauft oder verkauft würden.
Investitionsmöglichkeiten für Privatanleger
Da Blue Origin und Isar Aerospace nicht an der Börse gehandelt werden, haben Privatanleger derzeit keine Möglichkeit, direkt über Aktien in diese Unternehmen zu investieren. Zu den bedeutendsten börsennotierten Luft- und Raumfahrtunternehmen der USA zählt Lockheed Martin. Daneben existieren rund 80 Aktien von zivilen und militärischen Luft- und Raumfahrtunternehmen.
Investoren können mittels Welt-ETFs breit gestreut in eine Vielzahl von Raumfahrtunternehmen aus unterschiedlichen Ländern und Branchen investieren. Investitionen in Raumfahrt-Aktien und ETFs können laut Branchenquellen ein lohnender Bestandteil einer langfristigen Anlagestrategie sein. Mit Trumps Plänen zur Mars-Exploration könnte eine neue Ära staatlich geförderter Programme anbrechen, in der NASA und private Anbieter eng zusammenarbeiten. Dieses Umfeld ermöglicht es Unternehmen rund um Raketenstarts, Raumfahrtrobotik und Satellitenkommunikation, optimistisch in die Zukunft zu blicken.
Quellen
- Trump signs order to create a US Space Academy
- Trump investierte kurze Zeit nach Rekord-IPO selbst in den NASDAQ-Titel
- Top-Investments 2025
- Investieren im All: Weltraumaktien im Check | Consorsbank
- Raumfahrtaktien 2026: Übersicht & Ausblick | comdirect Magazin
- Mit Raumfahrt Aktien und ETFs in die Zukunft investieren | XTB