
Jim Cramer nennt Magnificent Seven generationelle Kaufgelegenheit: Welche 3 Titel wirklich günstig sind
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Kernaussagen
- Jim Cramer erklärte am 3. September 2026 in seiner CNBC-Sendung 'Mad Money', dass die Magnificent Seven eine generationelle Kaufgelegenheit darstellen, nachdem sie den Preis erreicht hätten, bei dem alles kaufenswert wird.
- Meta Platforms' freier Cashflow kollabierte 2026 auf 784 Millionen Dollar, verglichen mit 8,55 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor, während die Capex-Leitlinie für 2026 bei 130 bis 145 Milliarden Dollar liegt.
- Nvidia handelt trotz 22 Prozent Jahresperformance bei einem Forward-KGV von etwa 14x, was Cramer für einen Chipmaker mit dieser Wachstumsrate als viel zu niedrig einstuft.
- Meta Platforms (-7 Prozent), Tesla (-16 Prozent) und Microsoft (+5 Prozent) blieben 2026 deutlich hinter der S&P-500-Performance von 13 Prozent zurück, während nur Apple mit dem breiten Markt Schritt hielt.
- Cramer unterscheidet klar zwischen den sieben Titeln und warnt, dass pauschale Käufe ein kostspieliger Fehler sein können – er ist bei zwei Namen 'mostly right', bei zwei 'half-right' und bei zwei falsch, sie gleichzusetzen.
CNBC-Börsenexperte Jim Cramer erklärte am 3. September 2026 in seiner Sendung "Mad Money", dass die Magnificent Seven eine generationelle Kaufgelegenheit darstellen. Er begründet dies mit dem Goldman-Sachs-Prinzip "everything is a buy at a price" – die Tech-Riesen hätten diesen Preis endlich erreicht. Allerdings warnt Cramer vor pauschalen Käufen: Nur drei der sieben Unternehmen bewertet er als echte Schnäppchen.
Underperformance im Jahr 2026 schafft Chancen
Die meisten Magnificent Seven blieben 2026 deutlich hinter dem breiten Markt zurück. Der S&P 500 legte bis Anfang September 13 Prozent zu, während Meta Platforms 7 Prozent verlor und Tesla 16 Prozent einbüsste. Microsoft erreichte nur 5 Prozent Zuwachs, Alphabet 9 Prozent und Amazon 12 Prozent. Einzig Apple hielt mit dem Index Schritt, während Nvidia mit 22 Prozent Plus eine Ausnahme darstellte.
Die Bewertungseinbussen entstanden laut Cramer durch massive Kapitalausgaben für KI-Infrastruktur, die kurzfristig die freien Cashflows belasten. Der Markt zweifelt daran, ob sich diese Investitionen in Gewinne umwandeln werden. Bei Meta Platforms kollabierte der freie Cashflow auf 784 Millionen Dollar, verglichen mit 8,55 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Gleichzeitig liegt die Capex-Leitlinie für 2026 bei 130 bis 145 Milliarden Dollar. Amazon verzeichnete einen negativen Cashflow von 7,6 Milliarden Dollar bei quartalsweisen Kapitalausgaben von 53,1 Milliarden Dollar.
Alphabet, Amazon und Nvidia als klare Kaufkandidaten
Cramer hebt drei Titel als besonders günstig hervor:
Alphabet
Trotz 9 Prozent Jahresperformance hat sich die Bewertungsmultiple komprimiert, während Google Cloud, YouTube und die autonome Fahrzeugtochter Waymo weiter expandieren. Cramer bezeichnet Alphabet als "klares Schnäppchen".
Amazon
Die KI-Infrastruktur-Ausgaben nähern sich dem Punkt, wo sie bedeutungsvolle Renditen generieren können. CEO Andy Jassy erklärte, dass Datenzentren über 30 Jahre und länger monetarisiert werden können, sobald die Server installiert sind. Diese langfristige Perspektive macht die aktuell negativen Cashflows zu einem temporären Phänomen.
Nvidia
Der Chipkonzern handelt bei einem Forward-KGV von etwa 14x, was Cramer für einen Wachstumstitel dieser Grössenordnung als "viel zu bescheiden" einstuft. Er schlägt ein erweitertes Aktienrückkauf-Programm als zusätzlichen Katalysator vor. Die 22 Prozent Jahresperformance spiegeln laut Cramer nicht das tatsächliche Gewinnpotenzial wider.
Microsoft und Meta mit Vorbehalten
Microsoft sieht Cramer positiv, hebt aber vor allem die verbesserte Transparenz beim Azure-Cloudgeschäft hervor. Bei Meta Platforms identifiziert er einen möglichen Pfad zur Monetarisierung überschüssiger KI-Rechenkapazität. Das Unternehmen zahlte zuletzt 18 Milliarden Dollar zur Beilegung einer Klage von Staatsanwälten, was die Cashflow-Situation zusätzlich belastete.
Tesla als riskanteste Wette im Portfolio
Tesla bezeichnet Cramer als "riskanteste Wette in der Gruppe". Er sieht eine mögliche Transaktion mit SpaceX als das Szenario, das den Aktienkurs am ehesten bewegen würde. Der Elektroautohersteller bleibt damit ausserhalb seiner klaren Kaufempfehlungen.
Die zentrale Investitionsthese: Timing der KI-Renditen
Cramers Argument lautet, dass Investoren sich von den Magnificent Seven genau in dem Moment abgewandt haben, in dem deren KI-Infrastruktur-Ausgaben Renditen zu generieren beginnen könnten. Er betont: "Wenn der Rest des Marktes nichts tun würde, wäre es in Ordnung, dass die Magnificent Seven nichts tun. Das ist aber nicht der Fall."
Die Kernfrage ist binär: Entweder wandelt sich das investierte Kapital in freies Cashflow-Wachstum um – dann werden die aktuellen Preise im Nachhinein offensichtlich günstig aussehen – oder der Markt preist Kapitalvernichtung korrekt ein. Cramer glaubt an das erste Szenario.
Bereits im Juli 2026 hatte Cramer beobachtet, dass die erfolgreiche Handelsstrategie darin bestand, KI-Zulieferer zu kaufen und KI-Spender zu meiden. Seine These: Dieser Trade wird sich umkehren, sobald ein Hyperscaler demonstriert, dass KI funktioniert. Dann rotiere Geld zurück in die Magnificent Seven.
Warnung vor pauschalen Käufen
Cramer warnt ausdrücklich davor, die Magnificent Seven als einzelnen Korb zu behandeln. Er ist nach eigener Aussage bei zwei Namen "mostly right", bei zwei weiteren "half-right" und bei den letzten zwei falsch, sie in das gleiche Argument einzuordnen. Die Unterscheidung zu verpassen, könne ein kostspieliger Fehler sein.
Sein Charitable Trust hält Anteile an sechs der sieben Titel – alle ausser Tesla. Jeder Name habe seine eigene These, Wachstumskurve und Risiken. Diese Differenzierung macht den Unterschied zwischen einer erfolgreichen Investition und einem teuren Fehlgriff.