
Asien-Börsen steigen nach Tech-Rally an der Wall Street: Nikkei klettert auf 64.622 Punkte
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Kernaussagen
- Der japanische Nikkei 225 schloss am 4. September 2026 mit einem Plus von 1,3% bei 65.021 Punkten, nachdem er zwischenzeitlich auf 64.622 Punkte gestiegen war.
- Die US-Wirtschaft schuf im August 2026 überraschend 162.000 neue Stellen, mehr als das Doppelte der erwarteten 65.000 Jobs laut FactSet-Umfrage.
- Tech-Aktien an der Wall Street verzeichneten am 4. September 2026 deutliche Gewinne: SanDisk stieg um 10,4%, Micron Technology um 4,6% und Advanced Micro Devices um 4,2%.
- Die Rendite der zweijährigen US-Staatsanleihe kletterte am 4. September 2026 auf 4,36%, was eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Fed-Zinserhöhung beim Meeting am 16. September signalisiert.
- Die US-Inflationsrate liegt weiterhin deutlich über 3%, angetrieben durch steigende Ölpreise im Zusammenhang mit dem US-Konflikt mit dem Iran, während die Federal Reserve ein Ziel von 2% verfolgt.
Der japanische Nikkei 225 schloss am 4. September 2026 mit einem Zugewinn von 1,3% bei 65.021 Punkten, nachdem Technologie-Aktien an der Wall Street deutliche Kursgewinne verzeichneten. Im Handelsverlauf kletterte der japanische Leitindex zwischenzeitlich um 0,6% auf 64.622 Punkte, bevor er bis zum Handelsschluss weiter zulegen konnte.
Tech-Aktien treiben US-Handel trotz negativer Gesamtbilanz
An der Wall Street lieferten Tech-Werte am 4. September 2026 eine starke Performance, während die breiten Indizes im Minus schlossen. Der S&P 500 fiel um 0,3%, der Dow Jones Industrial Average verlor 245 Punkte oder 0,5%, und der Nasdaq Composite gab 0,2% nach.
Zu den Tagesgewinnern im Tech-Sektor zählten mehrere Halbleiter- und Hardware-Hersteller. Nvidia stieg um 1,4%, Advanced Micro Devices legte um 4,2% zu, während SanDisk mit einem Sprung von 10,4% besonders stark zulegte. Micron Technology gewann 4,6%.
Der Sportbekleidungshersteller Lululemon Athletica verzeichnete dagegen einen Kurssturz von 17,4%, nachdem das Unternehmen Quartalsumsätze unterhalb der Analystenerwartungen meldete und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr senkte.
Starker US-Arbeitsmarktbericht übertrifft Erwartungen deutlich
Das US-Arbeitsministerium gab am 4. September 2026 bekannt, dass die amerikanische Wirtschaft im August 162.000 neue Stellen schuf. Ökonomen hatten laut einer FactSet-Umfrage lediglich 65.000 neue Jobs erwartet. Zusätzlich revidierte das Ministerium die Zahlen für Juni und Juli nach oben und fügte 55.000 Stellen hinzu. Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,1% unverändert.
Terry Sandven, Chef-Aktienstratege bei U.S. Bank Asset Management Group, erklärte: "Der heutige Arbeitsmarktbericht spricht für eine Zinserhöhung durch die Fed", fügte jedoch hinzu, dass eine Erhöhung "keine ausgemachte Sache" sei. Jeffrey Roach, Chefökonom bei LPL Financial, bewertete die Lage deutlicher: "Angesichts der Stärke des Beschäftigungsberichts erscheint eine Zinserhöhung am 16. September zunehmend wahrscheinlich."
Zinserhöhung rückt näher: Inflation über 3 Prozent
Die Inflationsrate in den USA liegt weiterhin deutlich über 3%, angetrieben durch steigende Ölpreise im Zusammenhang mit dem US-Konflikt mit dem Iran. Die Federal Reserve verfolgt ein Inflationsziel von 2%.
Am Anleihenmarkt bewegten sich die Renditen nach dem Arbeitsmarktbericht mehrheitlich nach oben. Die Rendite der zweijährigen US-Staatsanleihe stieg von 4,34% auf 4,36% am 4. September 2026. Diese Laufzeit reagiert besonders empfindlich auf Erwartungen bezüglich der Zinspolitik der Federal Reserve. Zu Jahresbeginn 2026 hatte die zweijährige Rendite noch bei 3,50% gelegen.
Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe fiel leicht von 4,77% auf 4,76%. Diese Anleihe beeinflusst unter anderem die Hypothekenzinsen und hatte zu Jahresbeginn 2026 bei 4,20% notiert.
Gemischtes Bild an den asiatischen Börsen
Während der Nikkei 225 deutlich zulegen konnte, fiel die Entwicklung an anderen asiatischen Handelsplätzen am 4. September 2026 unterschiedlich aus. Der südkoreanische Kospi schloss mit einem Plus von 1,6% bei 6.687 Punkten, wobei einzelne Quellen einen Anstieg von 1,7% auf 6.691 Punkte verzeichneten.
Der australische S&P/ASX 200 entwickelte sich schwächer und gab 0,2% auf 9.006 Punkte ab. Im frühen Handel hatte der Index noch nahezu unverändert bei 9.012 Punkten notiert.
Die Tech-Rally an der Wall Street lieferte insbesondere den exportorientierten Märkten in Japan und Südkorea Rückenwind, während Anleger die Implikationen eines robusten US-Arbeitsmarktes für die künftige Geldpolitik einordneten. Die Spannung zwischen anhaltend starkem Jobwachstum und den Bemühungen der Federal Reserve zur Inflationsbekämpfung durch mögliche Zinserhöhungen vor Jahresende prägte die Marktstimmung in der Region.