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Nvidia überholt Apple im S&P 500: Indexfonds-Anleger halten jetzt mehr Nvidia-Anteile
Aktien23. August 2026· 3 Min. Lesezeit

Nvidia überholt Apple im S&P 500: Indexfonds-Anleger halten jetzt mehr Nvidia-Anteile

Von Redaktion aktie.com

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

  • Nvidia hat Apple im S&P 500 überholt und erreicht eine Index-Gewichtung von 6,94 Prozent, während Apple auf 6,45 Prozent zurückfällt
  • Microsoft bleibt mit einer Gewichtung von 5,62 Prozent auf dem dritten Platz der größten S&P 500-Positionen
  • Apple generiert weiterhin 50,4 Prozent seines Umsatzes mit iPhone-Produkten und erreicht eine Marktkapitalisierung von 4,6 Billionen Euro
  • Die Gewichtungsverschiebung führt dazu, dass passive Indexfonds automatisch ihre Nvidia-Bestände erhöhen und Apple-Anteile reduzieren müssen
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Nvidia Corporation hat Apple als zweitgrößte Position im S&P 500 überholt. Laut Schwab-Index-Rebalancing-Daten erreicht die Gewichtung von Nvidia 6,94 Prozent, während Apple auf 6,45 Prozent zurückgefallen ist. Microsoft bleibt mit 5,62 Prozent auf dem dritten Platz.

Die Verschiebung in der Index-Gewichtung hat direkte Auswirkungen auf Milliarden Dollar in passiv verwalteten Fonds. Indexfonds und ETFs, die den S&P 500 nachbilden, müssen ihre Bestände entsprechend der neuen Gewichtung anpassen. Das bedeutet: Mehr Nvidia-Aktien, weniger Apple-Anteile im Portfolio.

Was die Index-Gewichtung für Anleger bedeutet

Die Index-Gewichtung bestimmt, welchen Anteil eine Aktie an einem Index ausmacht. Bei einem nach Marktkapitalisierung gewichteten Index wie dem S&P 500 erhalten größere Unternehmen automatisch eine höhere Gewichtung. Steigt der Aktienkurs eines Unternehmens stärker als der Rest des Index, erhöht sich seine Gewichtung – und umgekehrt.

Für Anleger in S&P 500-Indexfonds bedeutet die Neugewichtung: Jeder investierte Euro oder Franken fließt nun zu einem größeren Anteil in Nvidia-Aktien als zuvor. Die Verschiebung erfolgt automatisch durch das Rebalancing der Fonds, ohne dass Anleger aktiv werden müssen.

Apple bleibt Schwergewicht trotz niedrigerer Gewichtung

Trotz des Rückfalls auf Platz zwei im Index bleibt Apple ein Schwergewicht der Technologiebranche. Das Unternehmen erreicht eine Marktkapitalisierung von 4,6 Billionen Euro und weist eine Nettomarge von 27,15 Prozent auf.

Die Umsatzstruktur von Apple zeigt die starke Abhängigkeit vom iPhone: 50,4 Prozent des Umsatzes entfallen auf Telefonprodukte. Weitere 26,2 Prozent generiert das Unternehmen mit Software, Wartungsdienstleistungen und Internetzugangsdiensten. Computer tragen nur noch 8,1 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Regional verteilt sich der Nettoumsatz von Apple auf Amerika (42,8 Prozent), Europa, Indien, den Nahen Osten und Afrika (26,7 Prozent) sowie China, Hongkong und Taiwan (15,5 Prozent). Das Umsatzwachstum lag zuletzt bei 16,6 Prozent.

Passive Geldströme folgen der Marktkapitalisierung

Die wachsende Bedeutung von Indexfonds verstärkt die Dynamik bei Gewichtungsverschiebungen. Steigt der Aktienkurs eines Unternehmens, fließen durch das Rebalancing automatisch zusätzliche Mittel in die Aktie – unabhängig von fundamentalen Bewertungen oder Geschäftsentwicklung.

Im August 2026 zeigt der Markt differenzierte Bewegungen: Während der Russell 2000 auf Rekordhoch steht, entwickeln sich Small Caps anders als die großen Technologiewerte im S&P 500. Die sogenannten "Magnificent 7" – zu denen sowohl Nvidia als auch Apple zählen – weisen unterschiedliche Performance-Muster auf.

Nvidia profitiert von KI-Nachfrage

Der Aufstieg von Nvidia zur zweitgrößten Position im S&P 500 reflektiert die Position des Unternehmens als führender Anbieter von Grafikprozessoren und KI-Chips. Während Apple weiterhin auf das iPhone als Hauptumsatzträger setzt, hat sich Nvidia als zentraler Infrastruktur-Anbieter für Künstliche Intelligenz etabliert.

Die Index-Gewichtung bildet Marktkapitalisierung ab, nicht Fundamentaldaten. Investoren, die ausschließlich auf passive Indexfonds setzen, erhalten damit automatisch eine höhere Exposition gegenüber dem Unternehmen, das zuletzt am stärksten an Börsenwert gewonnen hat – unabhängig von Bewertungskennzahlen oder Geschäftsrisiken.

Quellen

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