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Nvidia-Quartalszahlen voraus: Morgan Stanley passt Kursziel an – was Anleger jetzt erwarten
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Nvidia-Quartalszahlen voraus: Morgan Stanley passt Kursziel an – was Anleger jetzt erwarten

Von Redaktion aktie.com

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

  • Morgan Stanley prognostiziert für das am 26. August 2026 endende Nvidia-Quartal einen Umsatz von 91,1 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn je Aktie von 2,07 US-Dollar bei einem angehobenen Kursziel von 288 US-Dollar.
  • In vier aufeinanderfolgenden Quartalen fiel die Nvidia-Aktie am Tag nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen, obwohl das Unternehmen Erwartungen übertraf und die Guidance erhöhte.
  • Für das folgende Quartal (Q3 FY2027, Ende Oktober 2026) rechnet Morgan Stanley mit einem Umsatzanstieg auf 102,3 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn je Aktie von 2,34 US-Dollar.
  • Die Nachfrage nach Blackwell-Chips steigt laut Asia-Lieferketten-Prüfungen durch erhöhte 4-Nanometer-Wafer-Starts, wobei Morgan Stanley das Aufwärtspotenzial im Quarter ending January (Q4 FY2027) sieht.
  • Morgan Stanley identifiziert die Rubin-Plattform als zentralen Katalysator für künftige Kurssteigerungen mit geschätzten Liefermengen von 150.000 Einheiten und einem Umsatzbeitrag von rund 9 Milliarden US-Dollar in Q3.
  • Anleger fokussieren sich zunehmend auf strukturelle Risiken wie Bruttomargen-Druck durch steigende Kosten, zirkuläre Finanzierungsrisiken in der KI-Infrastruktur und Marktanteilsverteidigung gegen ASICs und AMD.
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Morgan Stanley hat am 18. August 2026 seine Prognose für die am 26. August nach US-Börsenschluss anstehenden Nvidia-Quartalszahlen veröffentlicht und dabei das Kursziel auf 288 US-Dollar angehoben. Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 (Ende Juli 2026) erwartet die US-Investmentbank einen Umsatz von 91,1 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn je Aktie von 2,07 US-Dollar. Das Rating bleibt bei Overweight, Nvidia bleibt Top-Pick unter den Halbleiterwerten.

Die Konsensschätzungen anderer Analysten liegen bei einem Umsatz von rund 91,96 Milliarden US-Dollar und einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,09 US-Dollar. Historisch hat Nvidia die Erwartungen übertroffen – im Durchschnitt lag die Überraschung beim Gewinn je Aktie bei 5,65 Prozent, beim Umsatz bei 3,04 Prozent.

Vier Quartale Kursverluste nach Zahlenvorlage

Morgan Stanley weist in seiner Analyse auf ein besorgniserregendes Muster hin: Die Nvidia-Aktie fiel in vier aufeinanderfolgenden Quartalen am Tag nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen – und das obwohl das Unternehmen jeweils die Erwartungen übertraf und die Prognosen anhob. Die Analysten interpretieren dies als Indiz dafür, dass das bloße Übertreffen der Markterwartungen nicht mehr ausreicht, um weitere Kurssteigerungen auszulösen.

Die Aufmerksamkeit der Anleger verlagert sich laut Morgan Stanley von der Frage „Können die Ergebnisse die Schätzungen übertreffen?" hin zu längerfristigen strukturellen Herausforderungen. Die Bank identifiziert drei kritische Risikobereiche, auf die sich Investoren konzentrieren:

  • Bruttomargen-Druck: Steigende Kosten für DRAM, Wafer, fortgeschrittenes Packaging und Substrate könnten die Bruttomarge in der Mitte der 70er-Prozent-Spanne halten oder unter Druck setzen.
  • Zirkuläre Finanzierungsrisiken: Bedenken hinsichtlich der Finanzierungsstrukturen in der KI-Infrastruktur.
  • Marktanteilsverteidigung: Zunehmende Konkurrenz durch anwendungsspezifische integrierte Schaltkreise (ASICs) und AMD.

Blackwell-Nachfrage und Lieferketten-Verbesserung

Morgan Stanley verweist auf robuste Nachfrage nach Blackwell-Chips. Ein Begriff aus der Halbleiterindustrie: Blackwell bezeichnet Nvidias aktuelle Generation von KI-Beschleunigern für Rechenzentren, die auf 4-Nanometer-Fertigungstechnologie basieren. Laut Prüfungen der asiatischen Lieferkette steigen die 4-Nanometer-Wafer-Starts für Blackwell, was darauf hindeutet, dass die aktuellen Versandannahmen möglicherweise konservativ sind.

Das Aufwärtspotenzial konzentriert sich nach Einschätzung der Analysten im Quarter ending January (Q4 FY2027). Verbesserungen in der Lieferkette stützen die Produktionshochlaufprognosen.

Rubin-Plattform als Wachstumskatalysator

Morgan Stanley sieht die nächste Generation der Rubin-Plattform als primären Katalysator für künftige Aktienkurssteigerungen nach den Quartalszahlen. Rubin bezeichnet Nvidias kommende KI-Chip-Architektur, die nach Blackwell auf den Markt kommen soll. Für das dritte Quartal schätzt die Bank folgende Eckdaten:

  • Geplante Liefermengen: rund 150.000 Einheiten
  • Geschätzter Umsatzbeitrag: etwa 9 Milliarden US-Dollar
  • Durchschnittlicher Wert pro Einheit: circa 60.000 US-Dollar

Morgan Stanley erwartet, dass Nvidia im Earnings Call betonen wird, dass Rubin die Wirtschaftlichkeit von KI-Factories im Vergleich zu Blackwell erheblich verbessern kann. Channel-Checks zeigen eine starke Marktakzeptanz für Rubin, allerdings benötigt der Markt noch Zeit, um die Marktanteils-Verschiebung gegenüber Konkurrenten zu bewerten.

Prognose für das kommende Quartal

Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2027 (Ende Oktober 2026) prognostiziert Morgan Stanley einen Umsatz von 102,3 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn je Aktie von 2,34 US-Dollar. Dies entspräche einem deutlichen Umsatzwachstum gegenüber dem am 26. August berichteten Quartal.

Die Erwartungshaltung ist damit klar: Nvidia muss nicht nur die aktuellen Schätzungen übertreffen, sondern auch überzeugende Argumente für die längerfristige Marktposition liefern – insbesondere hinsichtlich Margen-Entwicklung, Produktionshochlauf der neuen Plattformen und Wettbewerbsfähigkeit gegenüber alternativen Chip-Architekturen.

Quellen

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