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Magnificent Seven Split: Google vor größtem KI-Gewinn laut Plexo Capital-Analyse
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Magnificent Seven Split: Google vor größtem KI-Gewinn laut Plexo Capital-Analyse

Von Redaktion aktie.com

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

  • Lo Toney von Plexo Capital erklärte am 8. September 2026, dass künstliche Intelligenz die Magnificent Seven in separate Lager von Gewinnern und Nachzüglern aufspaltet, statt alle sieben Aktien gemeinsam zu heben.
  • Google steht laut Toney unter den Magnificent Seven am besten da, weil das Unternehmen eigene Rechenzentren betreibt, Chips herstellt und KI über Search, YouTube, Cloud-Services und die selbstfahrende Einheit Waymo monetarisiert.
  • Die drei Hyperscaler Google, Microsoft und Amazon, die KI-Rechenzentren aufbauen, liegen per 9. September 2026 im Jahresverlauf alle hinter dem S&P 500 zurück, obwohl sie massiv in Infrastruktur investieren.
  • Google-Aktien legten in den vergangenen zwölf Monaten bis zum 9. September 2026 um rund 42 Prozent zu, stiegen im laufenden Jahr jedoch nur um 5 Prozent, während der Wall-Street-Konsens weitere 25 Prozent Aufwärtspotenzial sieht.
  • Toneys Analyse widerspricht direkt CNBC-Moderator Jim Cramer, der Tage zuvor zum Kauf aller Magnificent Seven aufgerufen hatte mit dem Argument, Jahre der KI-Ausgaben würden sich endlich auszahlen und die Bewertungen seien günstig.
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Die Magnificent Seven – jene sieben Tech-Giganten, die jahrelang als geschlossene Wette auf Innovation galten – brechen auseinander. Lo Toney, Gründungspartner von Plexo Capital, erklärte am 8. September 2026 in CNBCs "Squawk Box", dass künstliche Intelligenz die Gruppe nicht gemeinsam nach oben hebt, sondern in Gewinner und Nachzügler spaltet. Seine Analyse steht im direkten Widerspruch zu CNBC-Moderator Jim Cramer, der Anleger Tage zuvor zum Kauf der gesamten Gruppe aufgerufen hatte.

Zwei Faktoren spalten die Magnificent Seven

Toney identifiziert zwei zentrale Faktoren, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden: Kontrolle über die KI-Infrastruktur und die Fähigkeit, daraus Profit zu schlagen. Aus dieser Logik leitet er vier verschiedene Kategorien ab, in die sich die sieben Unternehmen aufteilen.

Die Hyperscaler – Google (Alphabet), Microsoft und Amazon – bauen massive KI-Rechenzentren auf. Trotz dieser Infrastruktur müssen sie noch beweisen, dass ihre erheblichen Ausgaben für KI-Fabriken tatsächlich in Gewinn umschlagen. Per 9. September 2026 liegen alle drei Hyperscaler im Jahresverlauf hinter dem S&P 500 zurück, wie aus aktuellen Marktdaten hervorgeht. Diese Underperformance stellt die Annahme in Frage, dass Investitionsausgaben unmittelbar zu Kursgewinnen führen.

Die Aggregatoren Meta und Apple benötigen KI nicht als eigenständiges Geschäftsfeld. Sie setzen die Technologie ein, um ihre bestehenden Werbe- und Hardware-Franchises zu stärken. Tesla ordnet Toney als Spezialisten ein, der KI in physische Produkte und Dienstleistungen übersetzt – ein Weg, der eigene regulatorische und Rentabilitätsfragen aufwirft.

Nvidia steht in einer Sonderrolle: Das Unternehmen profitiert, während seine Kunden die Wirtschaftlichkeit der KI selbst beweisen müssen. Toney hebt diese vorteilhafte Position hervor, die sich mittlerweile auch auf Software erstreckt. Am 3. September 2026 einigte sich Nvidia auf die Übernahme von Hugging Face, einer Open-Source-KI-Plattform, für rund 12,9 Milliarden US-Dollar. Die bevorstehenden Quartalsergebnisse von Nvidia gelten als klarster Test, ob die Ausgaben der Branche sich breit auszahlen.

Google als bevorzugte Wahl unter den Sieben

Auf Basis seines Analyserasters nannte Toney Alphabet (Google) als bevorzugte Wahl unter den Magnificent Seven. Das Unternehmen vereint mehrere Vorteile: Es betreibt eigene Rechenzentren, produziert spezielle Chips und monetarisiert KI über mehrere Kanäle gleichzeitig – Search, YouTube, Cloud-Services und die selbstfahrende Einheit Waymo.

In den vergangenen zwölf Monaten bis zum 9. September 2026 legten Google-Aktien um rund 42 Prozent zu. Im laufenden Jahr 2026 stiegen sie jedoch nur um 5 Prozent. Der Wall-Street-Konsens impliziert weitere rund 25 Prozent Aufwärtspotenzial. Toney wies darauf hin, dass diese Differenz zwischen aktueller Performance und erwartetem Potenzial bei Google größer ausfällt als bei den meisten Konkurrenten – insbesondere im Vergleich zu jenen Aktien, die Jim Cramer zuletzt favorisierte.

Widerspruch zu Cramers Kaufaufruf

Cramers Position, die er wenige Tage vor Toneys Auftritt vertrat, lautete: Die Magnificent Seven seien günstig bewertet, Jahre der KI-Ausgaben würden sich endlich auszahlen, und die Monetarisierung stehe 2027 unmittelbar bevor. Er forderte Anleger auf, "buy buy buy" zu rufen, weil der Markt diese Namen vor dem Profitabilitäts-Durchbruch unfair bewerte.

Toneys Argumentation widerspricht dieser Pauschaleinschätzung fundamental. Während Cramer alle sieben Aktien als gemeinsames Investment-Paket behandelt, betont Toney die Unterschiede: Einige Mitglieder der Gruppe kassieren bereits Renditen, andere schulden Anlegern noch den Beweis, dass ihre Ausgaben Gewinn abwerfen.

Marktperformance unterstreicht die Spaltung

Die Kursentwicklung im Jahr 2026 bestätigt Toneys These einer Aufspaltung. Die drei Hyperscaler, die massiv in KI-Infrastruktur investieren, bleiben trotz ihrer Ausgaben hinter dem S&P 500 zurück. Diese Underperformance setzt einen Trend fort, der bereits 2025 begann: Damals blieben die Magnificent Seven hinter breiteren Technologie-Indizes und globalen Aktien zurück, nachdem sie 2024 noch die Performance dominiert hatten.

Am 15. Dezember 2025 merkten Analysten an, es sei "sicherlich möglich, dass alle Aktien der Magnificent Seven 2026 davon leben oder sterben, wie sich die Anlegerstimmung gegenüber KI entwickelt". Bis Mai 2026 lieferten große Quartalsergebnisse der Big-Tech-Unternehmen Anlegern "reichlich Gründe, im KI-Trade investiert zu bleiben", wie Reuters berichtete, und halfen dabei, Aktien trotz Turbulenzen am Ölmarkt zu stützen.

Verbreiterung über die Magnificent Seven hinaus

Analysen aus dem Mai 2026 deuten darauf hin, dass der Magnificent-Seven-Trade selbst "auseinanderbricht", während KI-Investitionsausgaben, Indexkonzentration und strukturelles Alpha neu gestalten, wo Anleger Renditen suchen sollten. Im April 2026 stellten Beobachter fest, dass Gewinnwachstum sich über Mega-Cap-Tech hinaus verbreitert, während die KI-Einführung sich auf Branchen wie Infrastruktur, Gesundheitswesen und Gaming ausdehnt. Unterschiedliche Adoptionsraten könnten in diesen erweiterten Sektoren Gewinner und Verlierer schaffen.

Kernfrage: Beweis der Profitabilität

Die zentrale Spannung im September 2026 kreist um die Frage, ob Ausgaben für KI-Infrastruktur tatsächlich in Gewinn umschlagen. Einige Magnificent-Seven-Mitglieder schulden Anlegern diesen Beweis noch, während andere – nach Toneys Einschätzung – bereits Renditen einsammeln. Diese Unterscheidung, nicht die pauschale Behandlung aller sieben Aktien, bildet die kritische Investmentüberlegung.

Am 9. September 2026 schloss der S&P 500 bei 7.643,88 Punkten, ein Minus von 0,33 Prozent. Der DAX verlor 1,22 Prozent auf 25.551 Punkte. Die Performance der Hyperscaler, die hinter diesem breiten Index zurückbleiben, unterstreicht die Herausforderung: Infrastruktur allein garantiert keine Rendite – entscheidend ist die Fähigkeit, aus dieser Infrastruktur zahlende Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Quellen

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