
Jim Cramer: Warum ein 500-Milliarden-Aktienrückkauf von NVIDIA ideal wäre
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Kernaussagen
- Jim Cramer schlug am 1. September 2026 ein 500-Milliarden-Dollar-Aktienrückkaufprogramm für NVIDIA vor, das etwa 10% aller ausstehenden Aktien umfassen und die bestehende Autorisierung verfünffachen würde
- NVIDIA verfügte nach Angaben im Q2-Bericht zum Geschäftsjahr 2027 über eine verbleibende Rückkaufgenehmigung von etwa 99 Milliarden Dollar; der Verwaltungsrat hatte am 18. Mai 2026 zusätzliche 80 Milliarden Dollar autorisiert
- Cramer verwies auf Apple als Vorbild für aggressive Aktienrückkäufe und argumentierte, NVIDIA sei bei einem KGV von 23 und einer prognostizierten Wachstumsrate von 70% im Geschäftsjahr 2028 fundamental unterbewertet
- Die Marktkapitalisierung von NVIDIA lag am 2. September 2026 bei etwa 5,46 Billionen Dollar; Cramer beschrieb seine Empfehlung als Kritik am Markt, nicht am Unternehmen
- NVIDIA kaufte im zuvor berichteten Quartal (Stand Mai 2026) eigene Aktien im Wert von knapp 20 Milliarden Dollar zurück
Am 1. September 2026 forderte Jim Cramer, Moderator der CNBC-Sendung "Mad Money", NVIDIA-Chef Jensen Huang und den Verwaltungsrat auf, ein 500-Milliarden-Dollar-Aktienrückkaufprogramm aufzulegen. Der Vorschlag sieht vor, die bestehende Autorisierung zu verfünffachen und rund 10% aller ausstehenden Aktien durch tägliche Käufe zurückzuerwerben. Cramer betonte, es handle sich um seine persönliche Meinung und keine Anlageempfehlung von CNBC. NVIDIA hat bislang keine Pläne zur Umsetzung angekündigt.
Aktuelle Rückkaufgenehmigung und historischer Kontext
NVIDIA verfügte nach eigenen Angaben im Q2-Bericht zum Geschäftsjahr 2027 über eine verbleibende Rückkaufgenehmigung von etwa 99 Milliarden Dollar. Der Verwaltungsrat hatte am 18. Mai 2026 zusätzliche 80 Milliarden Dollar autorisiert. Im Mai 2026 teilte Cramer in seiner Sendung mit, NVIDIA habe im damaligen Quartal eigene Aktien im Wert von knapp 20 Milliarden Dollar zurückgekauft; zu diesem Zeitpunkt war ein neues 80-Milliarden-Programm angekündigt worden, wobei aus der vorherigen Genehmigung noch rund 40 Milliarden Dollar übrig waren.
Die Marktkapitalisierung von NVIDIA lag am 2. September 2026 bei etwa 5,46 Billionen Dollar. Cramers vorgeschlagenes Rückkaufvolumen von 500 Milliarden Dollar entspräche somit rund 9% der damaligen Bewertung.
Apple als Vorbild: Aggressive Käufe auf Tagesbasis
Cramer verwies explizit auf Apple als strategisches Vorbild. Er sagte: "Ich denke, sie sollten es wie Apple machen, das ebenfalls falsch bewertet wurde, und eine spektakuläre Menge an Aktien zurückkaufen." Apple habe in der Vergangenheit trotz Bewertungsskepsis der Investoren groß angelegte Rückkaufprogramme durchgezogen.
Die Umsetzung solle nach Cramers Vorstellung auf Tagesbasis und "ziemlich aggressiv" erfolgen – nicht episodisch, sondern kontinuierlich nach dem Apple-Modell. Der CNBC-Moderator argumentierte: "Es gibt keine bessere Investition für NVIDIA als NVIDIA selbst."
Bewertungsargument: KGV 23 bei 70% Wachstum
Cramer bezeichnete NVIDIA als "radikal günstig" und nannte ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 23 auf Basis der erwarteten Gewinne. Dieses Multiple sei angesichts einer von ihm zitierten Wachstumsrate von 70% im Geschäftsjahr 2028 nicht zu rechtfertigen. Er sprach von "absurden" Bewertungsmultiplikatoren und argumentierte, die meisten Investoren hätten die künftige Ergebnisbasis noch nicht vollständig eingepreist.
Cramer stellte klar, sein Vorschlag richte sich nicht gegen das Management: "Mein Plan ist keine Anklage gegen das Unternehmen. Er ist eine Anklage gegen den Markt." Die Empfehlung solle Wall Streets vermeintliche Unterbewertung korrigieren, nicht NVIDIAs operative Strategie kritisieren.
Einordnung: Unaufgeforderte Empfehlung ohne Umsetzungsabsicht
Cramer betonte, er habe den Vorschlag unaufgefordert an CEO Jensen Huang und die NVIDIA-Führung gerichtet. Das Unternehmen hat keine Absicht geäußert, die Empfehlung zu prüfen oder umzusetzen. Der Moderator wies darauf hin, seine Aussage stelle keine Anlageberatung dar und repräsentiere nicht die Meinung von CNBC.
Die Berichterstattung über Cramers Vorschlag erfolgte zwischen dem 1. und 2. September 2026 in mehreren Finanzmedien, darunter CNBC, TheStreet, Yahoo Finance, Benzinga und AOL. Die Kerninhalte – Volumen, Begründung und Apple-Vergleich – wurden übereinstimmend wiedergegeben.