
AWS plant 2 Millionen zusätzliche NVIDIA GPUs bis 2028: Was bedeutet das für Cloud-Investoren?
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Kernaussagen
- Amazon Web Services und NVIDIA gaben am 26. August 2026 bekannt, dass zwischen 2027 und 2028 2 Millionen zusätzliche GPUs der Plattformen Blackwell Ultra, Rubin und Rubin Ultra in der AWS-Infrastruktur bereitgestellt werden.
- Die Expansion umfasst den Aufbau von AI-Factories für die US-Regierung mit 100.000 GPUs auf gesicherter AWS-Infrastruktur, speziell für Workloads des Bundes und der nationalen Sicherheit.
- Die neue GPU-Bereitstellung folgt auf eine bereits angekündigte Bereitstellung von über 1 Million NVIDIA GPUs ab 2026, was eine Verdopplung der geplanten Kapazität innerhalb weniger Monate bedeutet.
- AWS integriert erstmals die NVIDIA Vera CPU-basierte Infrastruktur sowie NVIDIA NVLink Fusion mit maßgeschneidertem High-Bandwidth Memory in das AWS Nitro System und den Elastic Fabric Adapter.
- Amazon Robotics übernimmt die physische KI-Plattform von NVIDIA, um Innovationen in der Lagerautomatisierung und bei Robotern der nächsten Generation zu beschleunigen.
Amazon Web Services (AWS) und NVIDIA gaben am 26. August 2026 bekannt, dass sie ihre strategische Zusammenarbeit ausweiten: Während 2027 und 2028 werden 2 Millionen zusätzliche NVIDIA GPUs in der globalen AWS-Infrastruktur bereitgestellt. Die Ankündigung erschien auf den offiziellen Kanälen beider Unternehmen und wurde von mehreren Branchenpublikationen zwischen dem 26. August und 4. September 2026 aufgegriffen.
Umfang und Zeitplan der GPU-Bereitstellung
Die Bereitstellung umfasst GPUs der Plattformen Blackwell Ultra, Rubin und Rubin Ultra. Diese Expansion folgt auf einen bereits angekündigten Plan, über 1 Million NVIDIA GPUs ab 2026 bereitzustellen. Die nun angekündigte Verdopplung der Kapazität innerhalb weniger Monate zeigt die Geschwindigkeit, mit der sich die Nachfrage nach KI-Rechenleistung entwickelt.
Ein zentraler Bestandteil der Erweiterung ist der Aufbau von AI-Factories für die US-Regierung. Diese Infrastruktur mit 100.000 GPUs wird auf gesicherter AWS-Infrastruktur betrieben und ist speziell für Workloads des Bundes und der nationalen Sicherheit ausgelegt. Die Ankündigung vom 26. August 2026 nennt Frontier Labs, globale Unternehmen, Startups und Regierungen als Zielgruppen für die Infrastruktur.
Technologie-Integration und neue Komponenten
Neben der reinen GPU-Anzahl integriert AWS mehrere neue NVIDIA-Technologien in seine Cloud-Plattform. Die NVIDIA Vera CPU-basierte Infrastruktur wird erstmals in AWS verfügbar gemacht. NVIDIA NVLink Fusion wird mit maßgeschneidertem NVIDIA High-Bandwidth Memory (NVHBM) erweitert und in das AWS Nitro System sowie den Elastic Fabric Adapter (EFA) integriert.
Auf der Software-Seite werden die NVIDIA Nemotron Open Models weiterhin auf Amazon Bedrock und Amazon SageMaker unterstützt. Kunden erhalten damit erweiterte Wahlmöglichkeiten bei offenen KI-Modellen. Für Datenverarbeitung und Vektorindizierung beschleunigt AWS die Services Amazon EMR und Amazon OpenSearch durch NVIDIA cuDF und cuVS CUDA-X-Bibliotheken.
Physische KI und Robotik
Amazon Robotics übernimmt die physische KI-Plattform von NVIDIA, um Robotik-Workloads voranzutreiben. Die Integration zielt darauf ab, Innovationen in der Lagerautomatisierung und bei Robotern der nächsten Generation zu beschleunigen. Diese Komponente der Partnerschaft verbindet Cloud-Computing mit konkreten industriellen Anwendungen im Amazon-Ökosystem.
Strategischer Kontext: 16 Jahre Partnerschaft
AWS und NVIDIA arbeiten seit 16 Jahren zusammen. Matt Garman, CEO von AWS, erklärte in der Ankündigung: "Kunden wollen die Freiheit, die besten Tools für ihre KI-Workloads auszuwählen, und sie wollen die Gewissheit, dass alles nahtlos zusammenarbeitet. Deshalb haben wir intensiv mit NVIDIA investiert, um AWS zum besten Ort für NVIDIA AI-Technologien zu machen."
Die Expansion reagiert auf einen Wandel im Kundenverhalten: Laut der offiziellen Ankündigung vom 26. August 2026 befinden sich Kunden zunehmend in der Übergangsphase von Pilotprojekten zur Produktionsphase. Dabei skalieren Workloads in Bereichen wie Agentic AI (KI-Systeme, die eigenständig Aktionen ausführen), wissenschaftlicher Entdeckung, Unternehmensautomatisierung und Robotik. Die Kunden benötigen breitere Modellauswahl, schnellere Daten-Pipelines und neue Fähigkeiten für physische KI-Anwendungen – bei gleichzeitiger Sicherheit und Zuverlässigkeit für unternehmenskritische Workloads.
Einordnung für Investoren
Die Ankündigung bietet mehrere Perspektiven für Investoren im Cloud- und Halbleitersektor. Für AWS zeigt die Expansion den Willen, im Wettbewerb um KI-Workloads mit Microsoft Azure und Google Cloud Platform Schritt zu halten oder vorzupreschen. Die konkrete Bestellung von 2 Millionen GPUs – zusätzlich zu den bereits zugesagten 1 Million – signalisiert Vertrauen in die kommerzielle Nachfrage.
Für NVIDIA sichert die Vereinbarung einen Teil des Produktionsvolumens für die kommenden Blackwell- und Rubin-Generationen ab. Die Integration von NVIDIA Vera CPUs in AWS erweitert die Produktpalette über reine GPUs hinaus und positioniert NVIDIA breiter im Rechenzentrumsmarkt. Die Zusammenarbeit bei Software (Nemotron-Modelle) und spezialisierten Bibliotheken (CUDA-X) vertieft die Ökosystem-Bindung zwischen beiden Unternehmen.
Der Aufbau gesicherter Infrastruktur für US-Regierungskunden erschließt einen Markt, der traditionell hohe Anforderungen an Compliance und Zertifizierung stellt. Dieser Bereich kann langfristige, stabile Umsatzströme bieten, erfordert aber spezifische Investitionen in Sicherheitsarchitekturen.
Breiterer Markt und Wettbewerb
Die Partnerschaftserweiterung zwischen AWS und NVIDIA fügt sich in einen breiteren Trend ein: Alle großen Cloud-Anbieter bauen ihre KI-Rechenkapazitäten aus. Microsoft hat eigene Beschaffungsverträge mit NVIDIA sowie eigene KI-Chips (Azure Maia) angekündigt. Google Cloud setzt neben NVIDIA-GPUs auf eigene Tensor Processing Units (TPUs). Der Wettbewerb um Rechenleistung und Modellvielfalt verschärft sich parallel zur steigenden Nachfrage.
Für Privatanleger im DACH-Raum ist zu beachten, dass sowohl Amazon (AMZN) als auch NVIDIA (NVDA) an US-Börsen notiert sind. Währungsrisiken zwischen US-Dollar und Euro oder Schweizer Franken können die Rendite beeinflussen. Die Bewertungen beider Unternehmen spiegeln bereits hohe Erwartungen an KI-getriebenes Wachstum wider – künftige Kursentwicklungen hängen davon ab, ob die tatsächliche Nachfrage diese Erwartungen erfüllt oder übertrifft.
Die Ankündigung vom 26. August 2026 enthält keine Angaben zu Investitionsvolumen, Preisgestaltung oder konkreten Umsatzprognosen für die GPU-Bereitstellung. Ohne diese Zahlen bleibt die direkte finanzielle Wirkung auf beide Unternehmen schwer quantifizierbar. Die strategische Bedeutung – AWS sichert sich Rechenkapazität, NVIDIA sichert sich Absatz – ist jedoch offensichtlich.
Quellen
- AWS and NVIDIA to Deliver 2 Million Additional GPUs and Next-Generation Infrastructure for Agentic and Physical AI
- AWS and NVIDIA to Deliver 2 Million Additional GPUs and Next-Generation Infrastructure for Agentic and Physical AI
- AWS and NVIDIA to Deliver 2 Million Additional GPUs and Next-Generation Infrastructure for Agentic and Physical AI