
Apple iPhone 18 Launch: Warum Evercore von besserem Refresh-Zyklus spricht
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Kernaussagen
- Evercore ISI erhöhte am 18. September 2026 das Kursziel für Apple auf 380 US-Dollar bei unverändertem Outperform-Rating, während die Aktie bei 337 US-Dollar notierte und in den vorangegangenen sechs Monaten um 35 Prozent gestiegen war.
- Die durchschnittliche Lieferzeit für das iPhone 18 Pro liegt bei 16 Tagen gegenüber 12 Tagen im Vorjahr, beim Pro Max bei 25 Tagen gegenüber 19 Tagen, was auf eine höhere Nachfrage hindeutet.
- 53 Prozent der knapp 4.000 Befragten in der Evercore-Konsumentenumfrage planen den Kauf eines iPhone 18 Pro oder Pro Max, 67 Prozent geben als Hauptgrund an, ihr altes iPhone ersetzen zu müssen.
- Das durchschnittliche Alter genutzter iPhones sank auf 23,5 Monate gegenüber 26,5 Monaten im Vorjahr, was auf einen kürzeren Ersatzzyklus hinweist.
- Bank of America Securities senkte das Kursziel auf 370 US-Dollar und verwies auf Margendruck durch höhere Speicher- und Komponentenkosten, während InvestingPro Apple am 18. September 2026 als überbewertet einstufte.
Evercore ISI erhöhte am 18. September 2026 das Kursziel für Apple auf 380 US-Dollar und bekräftigte das Outperform-Rating. Die Aktie notierte zum Zeitpunkt der Anpassung bei 337 US-Dollar, nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 344,57 US-Dollar, und hatte in den vorangegangenen sechs Monaten um 35 Prozent zugelegt.
Verlängerte Lieferzeiten signalisieren höhere Nachfrage
Die Analysten von Evercore stützen ihre positive Einschätzung auf die Auswertung der Lieferzeiten seit Beginn der Vorbestellungen am 12. September 2026. Für das iPhone 18 Pro liegt die durchschnittliche Lieferzeit bei 16 Tagen, verglichen mit 12 Tagen im Vorjahr. In den USA und Großbritannien beträgt die früheste Lieferzeit 15 Tage – im Vorjahr waren es sieben beziehungsweise zwölf Tage. Deutschland verzeichnet 16 Tage Wartezeit gegenüber zwölf Tagen im Jahr zuvor.
Beim iPhone 18 Pro Max fallen die Lieferzeiten noch deutlicher aus: Die durchschnittliche Wartezeit liegt bei 25 Tagen, im Vorjahr waren es 19 Tage. US-Kunden und britische Käufer müssen mit 22 Tagen rechnen, während es im Vorjahr zwölf Tage waren. In Deutschland beträgt die Lieferzeit 23 Tage.
China und Japan zeigen ein anderes Bild: Die Lieferzeiten liegen weitgehend im Bereich des Vorjahres, teils bei bis zu 30 Tagen. China verzeichnet beim Pro-Modell 17 Tage Wartezeit gegenüber 32 Tagen im Vorjahr, was auf eine geringere relative Nachfrage oder höhere Produktionszuteilung hindeutet.
Konsumentenumfrage zeigt verstärkten Ersatzbedarf
Evercore ISI veröffentlichte am 18. September 2026 die Ergebnisse einer jährlichen Umfrage unter knapp 4.000 Konsumenten. 53 Prozent der Befragten gaben an, ein iPhone 18 Pro oder Pro Max kaufen zu wollen – das liegt über dem Durchschnitt von 51 Prozent. 32 Prozent planen konkret den Kauf des Pro Max, während es im Vorjahr 29 Prozent waren.
Als Hauptmotiv für den Kauf nannten 67 Prozent der Teilnehmer, ihr bestehendes iPhone sei alt und müsse ersetzt werden. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 48 Prozent. Das durchschnittliche Alter der genutzten Geräte beträgt 23,5 Monate, verglichen mit 26,5 Monaten im Jahr zuvor. Die verkürzte Nutzungsdauer deutet darauf hin, dass Verbraucher früher zu einem Upgrade greifen.
Für das neue faltbare Modell iPhone Duo, das ab 1.999 US-Dollar erhältlich ist und dessen Vorbestellungen am 16. Oktober 2026 beginnen, äußerten 14 Prozent der Befragten Kaufabsichten. Im Vorjahr hatten nur 9 Prozent Interesse am damaligen iPhone Air gezeigt. Evercore erwartet, dass die Nachfrage nach dem Duo im vierten Quartal steigen könnte, sobald Kunden das Gerät im Handel testen können.
Analysten uneins über Bewertung und Margen
Neben Evercore äußerten sich weitere Analysehäuser zur Apple-Aktie. Bank of America Securities senkte das Kursziel von 380 auf 370 US-Dollar bei unverändertem Buy-Rating und verwies auf Margendruck durch höhere Speicher- und Komponentenkosten. Gleichzeitig hob BofA hervor, dass Mobilfunkanbieter Handelsrabatte bis zu 1.200 US-Dollar für das iPhone 18 Pro Max gewähren, um die gestiegenen Gerätepreise für Kunden abzufedern.
UBS bekräftigte nach der Ankündigung des iPhone Duo ein Neutral-Rating mit einem Kursziel von 296 US-Dollar. Melius Research hält an einem Buy-Rating mit Kursziel 370 US-Dollar fest und äußerte sich optimistisch zum Umsatzpotenzial des Duo.
InvestingPro stufte Apple am 18. September 2026 als überbewertet ein und führte das Unternehmen auf der Liste der am stärksten überbewerteten Tech-Konzerne. Gleichzeitig attestierte die Plattform Apple einen "großartigen" Finanzgesundheitsscore. 13 Analysten revidierten ihre Gewinnschätzungen für den kommenden Zeitraum Mitte September nach unten.
Zubehör-Nachfrage und kommende Produktstarts
Die Evercore-Umfrage erfasste auch die Kaufabsichten für Apple-Zubehör. 38 Prozent der Befragten planen den Kauf einer Apple Watch, im Vorjahr waren es 34 Prozent. Das Interesse konzentriert sich auf die Series 12. Für AirPods äußerten 43 Prozent Kaufabsichten gegenüber 40 Prozent im Vorjahr.
Apple kündigte bereits im August 2026 an, das Standard-iPhone 18 möglicherweise erst im Frühjahr 2027 auf den Markt zu bringen – eine deutliche Abweichung vom üblichen Herbst-Launch. Das iPhone Duo markiert mit seinem faltbaren Display und dem Preis von 1.999 US-Dollar eine neue Produktkategorie im iPhone-Portfolio.
Finanzkennzahlen und Marktumfeld
Apples Umsatz belief sich laut Berichten vom März 2026 auf 435,6 Milliarden US-Dollar, die Marktkapitalisierung lag bei 4,51 Billionen US-Dollar. Die Aktie legte im bisherigen Jahresverlauf um 22,5 Prozent zu und notierte am 15. September 2026 bei 334,44 US-Dollar.
Am 18. September 2026 verzeichneten die globalen Märkte gemischte Entwicklungen: Der S&P 500 gab um 0,19 Prozent auf 7.626,88 Punkte nach, während der DAX mit einem Minus von 1,39 Prozent auf 25.300 Punkte deutlicher korrigierte. Apple-Aktien profitierten von der positiven Analystenstimmung und notierten weiterhin in der Nähe ihrer Jahreshochs.