Das klingt erstmal nach „Zollbremse“ – für die Autobranche ist es trotzdem keine gute Nachricht. Zwar hat der Supreme Court einen Großteil der Zölle von US-Präsident Donald Trump für unrechtmäßig erklärt und gestoppt. Doch ausgerechnet die Autoindustrie, die in Deutschland besonders unter den zusätzlichen Abgaben leidet, kann daraus keine Entlastung ableiten.
USA als Schlüsselmarkt – und genau dort klemmt es
Denn die USA sind für deutsche Autobauer ein wichtiger Markt – das zeigt schon der Blick auf Standorte wie das Mercedes-Werk in Tuscaloosa. Wer jetzt auf spürbar weniger Gegenwind gehofft hat, wird enttäuscht: Der juristische Dämpfer für Trumps Zollkurs nimmt den Druck nicht automatisch von der Branche, sondern könnte die Lage sogar komplizierter machen.
Am Ende bleibt eine unangenehme Frage hängen: Wenn selbst ein Stopp „vieler“ Zölle keine Entwarnung bringt – was heißt das dann für die Planungssicherheit der Hersteller?

