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4. März 2026

US-Zölle drücken, Euro wackelt – und Adidas bleibt trotzdem auf Wachstumskurs

Adidas
Foto: Depositphotos.com / teamtime

2,3 Milliarden Euro operativer Gewinn – Adidas will 2026 liefern, obwohl der Konzern gleichzeitig mit rund 400 Millionen Euro Gegenwind durch US-Zölle und miese Währungseffekte rechnet. Das ist kein Wohlfühl-Ausblick, sondern eher: „Wir ziehen das trotzdem durch.“

Wachstum trotz Gegenwind

Beim Umsatz setzt Adidas auf Tempo: Währungsbereinigt (also so gerechnet, als hätten Wechselkurse nicht dazwischengefunkt) soll der Erlös 2026 im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen. Unterm Strich sollen so nochmal rund 2 Milliarden Euro Umsatz obendrauf kommen. Besonders Nordamerika und Greater China sollen laut Prognose im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zulegen.

Damit nicht genug: Auch 2027 und 2028 erwartet Adidas währungsbereinigt weiter hohes einstelliges Umsatzwachstum. Und beim operativen Gewinn peilt der Konzern für die Jahre 2026 bis 2028 ein mittleres zweistelliges Wachstum pro Jahr an. Übersetzt: Der Gewinn soll nicht nur steigen, sondern ziemlich kräftig.

Rückblick, Dividende, Chefetage

Der Blick zurück zeigt, wo Adidas herkommt: 2025 meldete der Konzern 24,8 Milliarden Euro Umsatz und einen operativen Gewinn von 2,06 Milliarden Euro. Für Aktionäre gibt’s zudem eine klare Ansage: Das Management schlägt vor, die Dividende für 2025 um 40% auf 2,80 Euro je Aktie zu erhöhen.

Und auch in der Chefetage bewegt sich was: In einer separaten Mitteilung kündigte Adidas an, Nassef Sawiris als neuen Chairman vorzuschlagen. Außerdem soll der Vertrag von CEO Bjorn Gulden bis 2030 verlängert werden.