Ich bin gerade über den Artikel gestolpert, dass Amazon jetzt verstärkt eigene KI-Chips entwickelt und sogar plant, diese extern zu verkaufen. Das hat mich ehrlich gesagt zum Nachdenken gebracht, weil ich seit zwei Jahren einen Tech-Sparplan laufen habe, in dem auch Nvidia eine größere Position ist.
Klar, Nvidia ist momentan der absolute Platzhirsch bei KI-Beschleunigern und die Margen sind astronomisch. Aber wenn die großen Hyperscaler wie Amazon, Google und Microsoft alle ihre eigenen Chips entwickeln, um sich aus der Abhängigkeit zu lösen, dann muss man sich schon fragen, wie nachhaltig dieses Geschäftsmodell auf dem aktuellen Niveau ist. Bei Amazon geht es ja explizit darum, die Nvidia-Abhängigkeit zu reduzieren – das ist schon ein klares Signal.
Aus meiner Product-Manager-Perspektive macht das total Sinn: Wenn du als Unternehmen massiv auf KI-Infrastruktur angewiesen bist und die Chips einen riesigen Kostenfaktor darstellen, dann willst du natürlich vertikal integrieren und die Kontrolle über deine Supply Chain bekommen. Das ist klassisches strategisches Denken.
Was mich interessiert: Seht ihr das als ernsthaftes Risiko für Nvidia oder eher als gesunde Marktdiversifizierung? Ich frage mich auch, ob die Amazon-Chips wirklich für externe Kunden attraktiv werden können oder ob das eher ein internes Optimierungsprojekt bleibt. Die Engineering-Expertise bei Nvidia ist ja enorm und jahrzehntelang gewachsen.
Wie geht ihr mit solchen Entwicklungen in euren Tech-Positionen um? Haltet ihr trotzdem an Nvidia fest oder diversifiziert ihr stärker in Richtung der Cloud-Anbieter selbst?
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