
Ich bin gerade über diese Meldung gestolpert, dass der S&P 500 nahe seinem Rekordhoch notiert, während gleichzeitig über die Hälfte aller US-Aktien mehr als 20 Prozent unter ihren Höchstständen liegen. Das hat mich ehrlich gesagt ins Grübeln gebracht, weil es zeigt, wie stark der Index von wenigen Tech-Giganten getragen wird.
Meine Erfahrung zeigt, dass solche Phasen oft ein zweischneidiges Schwert sind. Einerseits freut man sich über die positive Performance im Portfolio, wenn man breit diversifiziert ist. Andererseits frage ich mich, ob das nicht ein Warnsignal ist. Wenn die Marktbreite so dünn wird, könnte das mittelfristig zu erhöhter Volatilität führen.
In meinem eigenen Portfolio setze ich ja stark auf den MSCI World und den STOXX Europe 600, gerade weil ich diese breite Streuung schätze. Aber auch da merke ich natürlich, dass die Performance stark von den großen Positionen abhängt. Das habe ich in den letzten Monaten deutlich beobachtet.
Was macht ihr in so einer Situation? Bleibt ihr einfach investiert und vertraut auf die langfristige Entwicklung, oder überlegt ihr, gezielt in die zurückgebliebenen Titel zu investieren? Ich persönlich neige dazu, meiner Strategie treu zu bleiben, aber manchmal juckt es einen ja doch in den Fingern, wenn man solche Diskrepanzen sieht. Würde mich über eure Einschätzungen freuen.
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