
Ich bin gerade über die Meldung gestolpert, dass NVIDIA mittlerweile über 8 Prozent des Vanguard S&P 500 ETF ausmacht. Das hat mich ehrlich gesagt ein bisschen stutzig gemacht. Ich dachte immer, der große Vorteil von ETFs wäre die breite Streuung und damit weniger Risiko als bei Einzelaktien. Aber wenn eine einzige Firma so einen großen Anteil hat, ist das dann noch wirklich diversifiziert? Klar, der S&P 500 folgt einfach dem Index und bildet die Marktkapitalisierung ab, das ist ja auch richtig so. Aber trotzdem frage ich mich, ob das nicht ein gewisses Klumpenrisiko mit sich bringt, gerade wenn die Tech-Giganten mal eine Korrektur erleben. Ich bespare selbst hauptsächlich den MSCI World, da ist die Sache vermutlich etwas breiter gestreut, aber auch da werden die großen US-Tech-Werte ordentlich Gewicht haben. Wie seht ihr das? Macht euch so eine Konzentration Sorgen oder ist das einfach die Realität des Marktes, die man akzeptieren muss? Sollte man vielleicht bewusst noch andere ETFs dazumischen, um das auszugleichen?
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