
Hallo zusammen, ich bin gerade über einen Artikel gestolpert, der mich etwas nachdenklich gemacht hat. NVIDIA macht anscheinend mittlerweile 8,08 Prozent des Vanguard S&P 500 ETF aus. Das ist schon eine ganz schöne Hausnummer, oder?
Ich spare seit etwa zwei Jahren in einen MSCI World ETF und einen Vanguard FTSE All World, weil ich dachte, damit bin ich schön breit gestreut und muss mir keine Gedanken über Klumpenrisiken machen. Aber wenn eine einzige Aktie so viel Gewicht hat, ist das dann wirklich noch die Diversifikation, die ich mir vorgestellt habe?
Klar, NVIDIA läuft aktuell super und hat den Index nach oben gezogen. Aber was passiert, wenn es mal nicht mehr so läuft? Dann zieht diese eine Position den ganzen ETF nach unten. Das ist mir bei meinem MSCI World ehrlich gesagt noch nie so bewusst gewesen. Ich habe nie wirklich geschaut, welche Einzelpositionen da drin sind und wie hoch die gewichtet sind.
Jetzt frage ich mich: Sollte ich mir das regelmäßig anschauen? Und wenn ja, wie oft macht das Sinn? Oder ist das genau die Art von Micromanagement, die man mit ETFs eigentlich vermeiden will? Ich bin ja gerade wegen der einfachen Handhabung und der breiten Streuung in ETFs eingestiegen.
Habt ihr eine Regel, ab welchem Prozentsatz euch eine Einzelposition in einem ETF zu groß wird? Oder vertraut ihr einfach darauf, dass die Indexanbieter das schon vernünftig regeln? Würde mich echt interessieren, wie ihr damit umgeht.
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