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NVIDIA mit 8 Prozent Gewichtung im S&P 500 ETF – wird das nicht langsam riskant?
CD
Christian Diepold13.10.2026 09:500

Ich hab gerade gelesen, dass NVIDIA mittlerweile satte 8,08 Prozent des Vanguard S&P 500 ETF ausmacht. Das hat mich ehrlich gesagt etwas ins Grübeln gebracht, weil ich selbst einen ordentlichen Teil meines Portfolios in S&P 500 ETFs liegen habe – genau aus Diversifikationsgründen.

Klar, NVIDIA läuft wie geschmiert und die ganze KI-Story ist faszinierend. Aber wenn eine einzelne Aktie fast 10 Prozent eines vermeintlich breit gestreuten Index ausmacht, dann ist das doch eine ziemliche Klumpenbildung, oder? Ich hab immer gedacht, dass genau sowas durch ETFs vermieden werden soll. Vor ein paar Jahren war es Apple, dann Microsoft, jetzt NVIDIA – immer schön nach Marktkapitalisierung gewichtet.

Bei meinem MSCI World ist die Situation vermutlich ähnlich, auch wenn die Gewichtung dort wegen der internationalen Streuung etwas niedriger sein dürfte. Mich würde mal interessieren: Macht ihr euch darüber Gedanken? Schichtet ihr bewusst um in gleichgewichtete ETFs oder nehmt ihr das als normales Marktgeschehen hin? Ich persönlich finde es langsam grenzwertig. Wenn NVIDIA mal eine richtig schlechte Phase hat, zieht das den ganzen Index mit runter. Auf der anderen Seite hat genau diese Gewichtung in den letzten zwei Jahren auch ordentlich Performance gebracht.

Wie seht ihr das Ganze? Rebalanciert ihr manuell oder vertraut ihr einfach darauf, dass sich das über die Zeit wieder ausgleicht?

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