
Hallo zusammen, ich bin gerade über einen Artikel zur schmalen Marktbreite gestolpert und muss sagen, das Thema beschäftigt mich schon länger. Als jemand, der seit Jahren brav in den MSCI World und auch etwas in europäische ETFs spart, frage ich mich zunehmend: Übertreiben wir es nicht mit der Konzentration auf die großen Tech-Werte?
Wenn ich mir meinen MSCI World anschaue, dann sind da Apple, Microsoft, Nvidia und Co. mittlerweile so dominant geworden, dass ich mich manchmal frage, ob ich nicht indirekt viel zu viel Klumpenrisiko aufbaue. Klar, die Renditen der letzten Jahre waren fantastisch, aber gerade als Lehrerin mit solidem, aber nicht riesigem Gehalt macht mich das nachdenklich. Ich habe schließlich nicht die Risikobereitschaft eines 25-jährigen Tech-Startup-Gründers.
Der Artikel spricht davon, dass es Indizes und ETFs gibt, die weniger von diesen Mega-Caps abhängig sind. Das klingt erstmal vernünftig, aber gleichzeitig frage ich mich: Verpasse ich dann nicht genau die Unternehmen, die aktuell die Wirtschaft vorantreiben? Es ist ja nicht so, dass diese Dominanz aus dem Nichts kommt. Diese Firmen haben echte Geschäftsmodelle und verdienen echtes Geld.
Auf der anderen Seite habe ich in meinem Physik-Unterricht gelernt, dass man nie alle Eier in einen Korb legen sollte, und genau so fühlt es sich manchmal an. Wenn die großen Tech-Werte mal eine längere Durststrecke haben, könnte das meinen gesamten langfristigen Sparplan ordentlich durcheinanderwirbeln.
Was macht ihr in dieser Situation? Setzt ihr bewusst auf breitere Streuung oder zusätzliche ETFs, die weniger Tech-lastig sind? Oder seht ihr das Ganze eher entspannt nach dem Motto, dass sich langfristig sowieso alles ausgleicht? Ich überlege gerade, ob ich meinen Sparplan etwas umschichten sollte, bin mir aber unsicher, ob das wirklich sinnvoll ist oder nur unnötige Komplexität schafft.
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