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Konzentration im S&P 500 bei über 40% - wie geht ihr damit in euren ETFs um?
Claudia Neumann
Claudia Neumann11.10.2026 10:220

Hallo zusammen, ich bin gerade über zwei Artikel gestolpert, die mich ziemlich ins Grübeln gebracht haben. Anscheinend machen die zehn größten Unternehmen im S&P 500 mittlerweile rund 40 bis 42 Prozent der Marktkapitalisierung aus, und KI-Aktien sogar 40 bis 45 Prozent.

Als jemand der hauptsächlich in ETFs wie den MSCI World investiert, frage ich mich langsam, ob ich da wirklich noch so breit diversifiziert bin wie ich dachte. Ich habe vor ein paar Jahren mit ETFs angefangen, gerade weil ich das Einzelaktienrisiko vermeiden wollte. Aber wenn jetzt fast die Hälfte meines ETFs aus zehn Unternehmen oder einem Sektor besteht, ist das dann noch echte Diversifikation?

Ich verstehe schon, dass diese großen Tech-Konzerne nicht umsonst so groß sind und gute Geschäftsmodelle haben. Und bisher hat es ja auch super funktioniert. Aber gleichzeitig erinnere ich mich noch an die Dotcom-Blase, auch wenn ich damals selbst noch nicht investiert habe. Meine Eltern haben da ordentlich Lehrgeld gezahlt.

Was mich konkret umtreibt: Sollte ich meine Sparrate anpassen und bewusst in ETFs mit gleichgewichteter Strategie investieren? Oder vielleicht stärker auf europäische Werte wie Allianz oder Siemens setzen, die in meinem Portfolio eh schon dabei sind? Oder ist das alles übertriebene Sorge und man sollte einfach beim Plan bleiben und weiter monatlich einzahlen?

Wie handhabt ihr das? Schaut ihr euch die Konzentration in euren ETFs überhaupt an oder vertraut ihr einfach dem Index? Ich bin noch relativ neu dabei und möchte keine überstürzten Entscheidungen treffen, aber komplett ignorieren kann ich das auch nicht.

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