
Ich hab gerade gelesen, dass die zehn größten Unternehmen im S&P 500 mittlerweile 40 bis 42 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung ausmachen. Das ist schon eine Hausnummer, oder? Ich bin ja eher konservativ unterwegs und hab einen guten Teil in MSCI World ETFs, aber diese Konzentration macht mich schon etwas nachdenklich. Klar, die großen Tech-Werte wie Alphabet und Microsoft laufen gut, aber wenn die mal schwächeln, zieht das den ganzen Index runter.
Früher war das ja deutlich breiter gestreut. Ich frage mich, ob das auf Dauer gesund ist für den Markt. Einerseits haben die großen Unternehmen natürlich auch die Ressourcen und Marktmacht, um weiter zu wachsen, gerade im KI-Bereich. Andererseits konzentriert sich damit auch das Risiko immer mehr auf wenige Namen.
Was macht ihr da? Setzt ihr bewusst auf kleinere Werte oder Nebenwerte, um das auszugleichen? Oder vertraut ihr darauf, dass die Großen weiter den Markt dominieren werden? Bei deutschen Werten wie SAP oder Siemens ist die Situation im DAX ja ähnlich, aber nicht ganz so extrem. Würde mich interessieren, wie ihr das einschätzt und ob ihr eure Strategie deswegen anpasst.
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