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Marktbreite beim S&P 500 verschlechtert sich – sollte man das ernst nehmen?
ES
Eva Sternfeld07.10.2026 20:350

Ich habe gerade gelesen, dass der S&P 500 und Nasdaq zwar neue Allzeithochs erreichen, aber die Marktbreite sich gleichzeitig verschlechtert. Das erinnert mich ein bisschen an ein Experiment im Labor: Wenn nur noch eine Handvoll Proben positive Ergebnisse zeigen, während der Rest stagniert, ist das Gesamtergebnis oft nicht so stabil wie es aussieht.

Was mich jetzt beschäftigt ist die Frage, ob das ein Warnsignal ist oder einfach eine normale Phase. Historisch gesehen waren schmale Rallyes ja oft ein Vorbote für Korrekturen. Andererseits haben wir aktuell mit den Magnificent Seven eine Gruppe von Unternehmen, die fundamental wirklich stark dastehen und massive Cashflows generieren.

Ich selbst bin ja eher breit diversifiziert mit meinem MSCI World ETF aufgestellt und habe zusätzlich noch einige Pharma-Einzelaktien im Depot. Gerade bei meinen Pharma-Werten sehe ich, dass viele davon in den letzten Monaten eher seitwärts laufen, während Tech durch die Decke geht. Das passt genau zu diesem Bild der verschlechternden Marktbreite.

Meine Überlegung ist jetzt: Sollte man in so einer Phase eher antizyklisch in die zurückgebliebenen Sektoren investieren, oder ist es klüger, die Gewinne bei den Tech-Werten mitzunehmen, solange die Musik spielt? Bei meiner moderaten Risikotoleranz tendiere ich eher dazu, meine breite Aufstellung beizubehalten und vielleicht sogar etwas mehr in Value-Bereiche umzuschichten.

Wie seht ihr das? Macht ihr euch Sorgen wegen der schmalen Marktbreite oder denkt ihr, dass die großen Tech-Werte den Markt noch länger tragen können?

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