
Ich bin gerade über einen interessanten Artikel gestolpert, der GE Vernova als mögliches Investment im Kontext des KI-Booms beschreibt. Die These dahinter leuchtet mir eigentlich ein: Rechenzentren für KI-Training und Inferenz brauchen enorme Mengen an Strom, und die bestehende Infrastruktur kommt teilweise schon an ihre Grenzen. Das könnte bedeuten, dass Unternehmen, die Strominfrastruktur bauen und modernisieren, indirekt vom KI-Hype profitieren könnten.
Bisher habe ich mich in meinem Portfolio hauptsächlich auf Tech-Werte und breit diversifizierte ETFs konzentriert. SAP, MSCI World, den Vanguard All World und ein paar deutsche Blue Chips wie Allianz und BASF. Aber Strominfrastruktur hatte ich bisher überhaupt nicht auf dem Radar. Klar, ich halte einen Clean Energy ETF von iShares, aber das ist ja eher auf erneuerbare Energieerzeugung fokussiert und nicht unbedingt auf die Netzinfrastruktur.
Die Frage, die mich umtreibt: Ist das eine sinnvolle Diversifikation oder eher ein weiterer Hype-Trade, bei dem man am Ende zu spät dran ist? Ich meine, wir haben gesehen, wie schnell Narrative im Tech-Bereich kippen können. Andererseits ist der Strombedarf real und messbar. Die großen Cloud-Anbieter müssen ihre Rechenzentren mit Energie versorgen, und das wird nicht weniger werden.
Hat jemand von euch bereits in Strominfrastruktur-Aktien investiert? Wie seht ihr das Chance-Risiko-Verhältnis? Und wenn ja, welche Titel habt ihr auf der Watchlist? Ich bin bei solchen Sektor-Wetten immer etwas vorsichtig, weil ich nicht zu stark auf einzelne Trends setzen möchte. Aber vielleicht ist das ja eine langfristige strukturelle Veränderung und kein kurzfristiger Hype. Würde mich über eure Einschätzungen freuen.
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