Zurück zum Forum
GE Vernova und Strominfrastruktur: Lohnt sich der Blick auf die Schaufel-Verkäufer im KI-Boom?
Martin Feldmann
Martin Feldmann30.09.2026 14:003

Ich bin gerade über den Artikel zu GE Vernova gestolpert und finde den Ansatz tatsächlich ziemlich interessant. Während alle auf Nvidia, Microsoft und die üblichen Verdächtigen schauen, wird oft vergessen, dass der ganze KI-Hype massive Mengen an Strom braucht. Rechenzentren für Training und Inferenz von großen Modellen ziehen teilweise so viel Energie wie mittelgroße Städte, und das Netz muss das erstmal stemmen können.

Aus meiner Sicht als Ingenieur macht das durchaus Sinn. Die Infrastruktur hinkt in vielen Regionen eh schon hinterher, und wenn jetzt noch Unmengen an GPU-Clustern dazukommen, braucht es modernere Transformatoren, Schaltanlagen und intelligente Netze. GE Vernova positioniert sich da offenbar gezielt, aber ich frage mich, ob das nicht schon eingepreist ist oder ob die Margen in dem Geschäft überhaupt attraktiv genug sind. Energieinfrastruktur ist ja oft ein langwieriges, kapitalintensives Geschäft mit vielen regulatorischen Hürden.

Auf der anderen Seite könnte das eine solidere Wette sein als direkt in die volatilen KI-Chip-Aktien zu gehen. Wenn der KI-Boom weitergeht, profitieren die Schaufel-Verkäufer. Und selbst wenn nicht, bleibt der Bedarf an Stromnetz-Modernisierung. Hat jemand von euch GE Vernova auf dem Schirm oder vielleicht sogar im Depot? Würde mich interessieren, wie ihr die Bewertung und die langfristigen Aussichten einschätzt, gerade im Vergleich zu europäischen Playern wie Siemens Energy oder Schneider Electric.

0 Antworten

Anmelden, um zu antworten.