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KI-Infrastruktur frisst 3,6% vom BIP – Wer soll das alles finanzieren?
Daniel Krämer
Daniel Krämer28.09.2026 16:203

Ich bin gerade über diese Zahl gestolpert und musste echt zweimal hinsehen. Die KI-Infrastruktur-Ausgaben liegen mittlerweile bei 3,6 Prozent vom BIP. Das ist absolut heftig, wenn man mal überlegt, was das in echten Dollar bedeutet. Da reden wir von einem 10 Billionen Dollar Boom, den irgendwer finanzieren muss.

Klar, die großen Player wie Microsoft, Amazon und Google haben tiefe Taschen. Aber selbst die kommen irgendwann an ihre Grenzen. Amazon hat gerade 60 Milliarden für AI-Infrastruktur locker gemacht, Microsoft zieht nach. Aber wie lange können die das durchhalten, ohne dass die Investoren nervös werden?

Was mich wirklich interessiert ist die Frage, ob die Hyperscaler das Rennen alleine machen oder ob da auch kleinere Spezialisten eine Chance haben. Ich denke da an Firmen wie ASML, die die Chips-Produktion möglich machen, oder an spezialisierte Rechenzentrum-Betreiber. Die könnten indirekt massiv profitieren, ohne selbst die Milliarden stemmen zu müssen.

Auf der anderen Seite frage ich mich, ob dieser Hype nicht irgendwann überhitzt. 3,6 Prozent vom BIP nur für KI-Infrastruktur, das muss sich auch irgendwann rentieren. Wenn die Monetarisierung nicht schnell genug kommt, könnte das böse enden. Erinnert mich ein bisschen an die Dotcom-Zeit, als alle in Infrastruktur gebuttert haben ohne klare Revenue-Modelle.

Wie seht ihr das? Sind die Investitionen gerechtfertigt oder bauen wir hier gerade die nächste Blase auf? Und welche Unternehmen haben eurer Meinung nach die beste Position, um von diesem Boom zu profitieren ohne sich finanziell zu übernehmen?

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