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Michael Burry warnt vor Tech-Abschreibungen – wie seht ihr das Risiko bei euren Positionen?
Michael Richter
Michael Richter26.09.2026 16:033

Ich bin gerade über die neuesten Aussagen von Michael Burry gestolpert, der ja bekanntlich vor massiven Abschreibungen bei Big-Tech-Aktien warnt. Das hat mich ehrlich gesagt zum Nachdenken gebracht, weil ich selbst mit SAP eine gewisse Tech-Exposure habe, auch wenn das natürlich nicht direkt mit den US-Hyperscalern vergleichbar ist.

Burry hat ja in der Vergangenheit schon öfter richtig gelegen, auch wenn sein Timing nicht immer perfekt war. Was mich interessiert: Seht ihr bei den aktuellen Bewertungen im Tech-Sektor wirklich ein systematisches Risiko für größere Abschreibungen? Ich meine, viele der großen Player haben massive Investitionen in KI-Infrastruktur getätigt, und die Frage ist ja, ob sich diese Investments mittelfristig wirklich amortisieren werden.

Bei SAP bin ich relativ entspannt, weil die Business-Modelle im Enterprise-Bereich stabiler sind und nicht so stark auf spekulative Zukunftswetten setzen. Aber wenn ich mir anschaue, wie viel Geld in Rechenzentren und KI-Hardware geflossen ist, ohne dass bisher entsprechende Revenue-Streams sichtbar sind, dann verstehe ich schon die Sorge.

Meine Überlegung wäre, dass diversifizierte Positionen über ETFs wie den MSCI World hier besser abfedern können, weil man nicht so stark auf einzelne Tech-Werte setzt. Andererseits haben diese Indizes mittlerweile auch eine enorme Tech-Gewichtung.

Wie geht ihr damit um? Reduziert ihr aktuell eure Tech-Positionen oder bleibt ihr bei eurer langfristigen Strategie? Und glaubt ihr, dass Burry diesmal wieder einen validen Punkt hat, oder ist das eher wieder so eine dieser Warnungen, die dann doch nicht eintreffen?

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