Zurück zum Forum
KI-Blase und was das für konservative ETF-Anleger wie mich bedeutet
Claudia Neumann
Claudia Neumann26.09.2026 11:240

Hallo zusammen, ich bin gerade über den Artikel zur MIT-Analyse gestoßen, in dem vor massiven Risiken bei den großen Tech-Konzernen gewarnt wird, die in KI investieren. Das hat mich ziemlich nachdenklich gemacht, weil ich ja hauptsächlich in MSCI World und den Vanguard FTSE All World investiert bin.

Klar, bei ETFs ist man ja breit diversifiziert, aber wenn ich mir die Zusammensetzung anschaue, dann sind die Big Tech Werte wie Microsoft, Apple, Google und Co. doch ziemlich stark gewichtet. Wenn da wirklich eine Blase platzen sollte, trifft das ja auch meine vermeintlich sicheren ETFs.

Ich verstehe die technischen Details nicht im Detail, aber die Grundaussage scheint zu sein, dass die Billionen-Investitionen in KI-Infrastruktur sich möglicherweise nicht so schnell auszahlen wie erhofft. Das erinnert mich irgendwie an die Dotcom-Blase, von der meine Eltern immer erzählt haben, auch wenn die Situation sicher nicht eins zu eins vergleichbar ist.

Meine Frage an euch: Sollte man als konservativer Anleger mit längerfristigem Horizont (ich spare fürs Alter und für die Kinder) darauf reagieren? Ich bin eigentlich kein Fan von Market Timing und will auch nicht ständig umschichten. Gleichzeitig frage ich mich, ob es vielleicht Sinn macht, den europäischen Anteil im Portfolio etwas zu erhöhen, einfach weil die europäischen Indizes nicht ganz so Tech-lastig sind.

Was denkt ihr? Überreagiere ich, oder ist das eine berechtigte Sorge? Hat jemand von euch seine Strategie angepasst nach solchen Warnungen?

0 Antworten

Anmelden, um zu antworten.