
Moin zusammen, ich bin gerade über die Nachricht gestolpert, dass Warren Buffett als Chairman von Berkshire Hathaway zurücktritt. Ehrlich gesagt hat mich das erstmal zum Nachdenken gebracht, auch wenn es nicht wirklich überraschend kommt bei seinem Alter.
Ich selbst habe keine Berkshire-Aktien im Depot, aber ich finde das Thema trotzdem hochinteressant aus strategischer Sicht. Buffett war ja nicht nur irgendein CEO, sondern quasi die Inkarnation der Anlagephilosophie des Unternehmens. Die Frage ist doch: Kann Berkshire ohne ihn als führende Figur die gleiche Performance liefern? Oder anders gefragt: War Berkshire ein Buffett-Play oder ein solides Konglomerat-Investment, das auch ohne ihn funktioniert?
Was mich besonders interessiert: Wie seht ihr das Nachfolge-Management? Greg Abel soll ja schon länger als Kronprinz gehandelt werden. Hat jemand von euch sich damit auseinandergesetzt, wie der tickt und welche strategischen Schwerpunkte er setzen könnte? Wird er die klassische Value-Investing-Linie beibehalten oder könnte es Richtung Tech und Innovation gehen?
Ich überlege auch generell, ob solche Führungswechsel bei legendären CEOs systematisch Risiken oder vielleicht sogar Chancen bieten. Oft sieht man ja erstmal einen Kursrückgang aus Unsicherheit, aber manchmal bringt frisches Blut auch neue Perspektiven. Bei Apple hat der Übergang von Jobs zu Cook letztendlich auch gut funktioniert, auch wenn die Produkte weniger revolutionär geworden sind.
Habt ihr Berkshire im Portfolio? Würdet ihr jetzt nachkaufen, halten oder eher reduzieren? Bin gespannt auf eure Einschätzungen, gerade auch von denen, die das Unternehmen länger verfolgen.
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