
Habe gerade gelesen, dass Warren Buffett als Chairman bei Berkshire Hathaway zurücktritt. Auch wenn er schon länger angedeutet hat, dass er sich zurückziehen wird, kommt es jetzt doch überraschend. Greg Abel übernimmt ja wohl, und operativ läuft das Geschäft sicher weiter, aber die Frage ist natürlich, wie sich das auf die Investmentphilosophie auswirkt.
Buffett war ja nicht nur Chairman, sondern das Gesicht der ganzen Value-Investing-Bewegung. Seine Art, Unternehmen zu bewerten und langfristig zu denken, hat viele von uns geprägt. Ich persönlich habe zwar keine Berkshire-Aktien im Depot, aber die Prinzipien von Buffett haben meine Herangehensweise an Einzelaktien wie Siemens oder Nestlé definitiv beeinflusst.
Mich würde interessieren, wie ihr das seht. Glaubt ihr, dass Berkshire unter Abel die gleiche Stabilität und das gleiche Wachstum beibehalten kann? Oder wird sich die Kultur dort zwangsläufig verändern? Immerhin sind Buffett und Munger ja über Jahrzehnte die prägenden Figuren gewesen. Für langfristige Anleger, die auf solide Fundamentaldaten setzen, ist das sicher eine wichtige Weichenstellung. Was denkt ihr, bleibt Berkshire weiterhin ein Fels in der Brandung oder sollte man das genauer beobachten?
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