
Hallo zusammen, ich habe gerade gelesen, dass die 10-Jahres-Rendite wieder bei 5 Prozent liegt. Das hat mich ziemlich ins Grübeln gebracht, weil ich eigentlich dabei war, mein Portfolio langsam um ein paar solide Dividendenaktien zu erweitern. Jetzt frage ich mich aber, ob das in der aktuellen Situation überhaupt noch Sinn macht.
Mein Gedanke war eigentlich, etwas langfristigen Cashflow aufzubauen, vor allem mit Blick auf die Ausbildung der Kinder in ein paar Jahren. Dividend Aristocrats wie Allianz oder Siemens standen auf meiner Liste, weil ich konservativ unterwegs bin und keine großen Experimente machen will. Aber wenn ich jetzt quasi risikofrei 5 Prozent auf Staatsanleihen bekomme, muss ich mir doch ernsthaft fragen, warum ich das Risiko von Einzelaktien eingehen sollte.
Klar, bei Aktien gibt es theoretisch Kurssteigerungen on top, aber das ist ja keine Garantie. Und gerade in unsicheren Zeiten können die Kurse auch ordentlich schwanken. Als Mutter von zwei Kindern und mit einem relativ engen Zeitbudget brauche ich ehrlich gesagt keine schlaflosen Nächte wegen Depotständen.
Andererseits habe ich das Gefühl, dass 5 Prozent langfristig vielleicht doch nicht ausreichen, um wirklich Vermögen aufzubauen, gerade wenn man Inflation mitdenkt. Was macht ihr in so einer Situation? Setzt ihr trotzdem auf Dividendenaktien oder verschiebt ihr lieber erstmal mehr in sichere Anleihen, bis die Lage klarer ist? Ich bin wirklich unschlüssig und würde mich über eure Einschätzungen freuen, besonders von denen, die ähnlich konservativ unterwegs sind wie ich.
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