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Jefferies Warnung vor AI-Kapitalvernichtung - übertriebene Panik oder berechtigte Sorge?
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Katharina Brenner19.09.2026 13:533

Hallo zusammen, ich bin gerade über den Artikel von Jefferies gestolpert, in dem vor massiver Kapitalvernichtung durch die AI-Ausgaben der Hyperscaler gewarnt wird. Das hat mich schon zum Nachdenken gebracht, weil ich ja eher konservativ unterwegs bin und solche Warnungen ernst nehme.

Ich frage mich ehrlich gesagt, ob wir hier gerade eine Blase sehen oder ob die Investitionen in AI-Infrastruktur langfristig doch gerechtfertigt sind. Microsoft, Amazon, Google und Co. pumpen ja Milliarden in Rechenzentren und Chips, aber wann genau rechnet sich das alles? Die Umsätze mit AI-Services sind bisher doch noch relativ überschaubar im Vergleich zu den Ausgaben.

Was mich als Ärztin an die Dotcom-Blase erinnert: Damals wurde auch massiv in Infrastruktur investiert, viele Firmen sind pleite gegangen, aber langfristig hat sich die Technologie durchgesetzt. Nur eben nicht alle Player haben überlebt. Jefferies scheint zu argumentieren, dass die Return-on-Investment-Rechnungen nicht aufgehen, und das würde bedeuten, dass einige dieser Tech-Giganten möglicherweise zu viel Kapital verbrennen.

Ich habe selbst keine Tech-Aktien direkt im Portfolio, bin hauptsächlich in MSCI World und ein paar Einzelpositionen. Aber die Tech-Riesen machen ja mittlerweile einen riesigen Anteil der großen Indizes aus. Wenn Jefferies Recht hat, könnte das auch meinen ETF ordentlich durchschütteln.

Hat jemand von euch genauere Daten dazu, wie hoch die AI-Ausgaben im Verhältnis zu den erwarteten Returns tatsächlich sind? Und seht ihr das ähnlich kritisch oder haltet ihr die Warnung für übertrieben?

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