
Hallo zusammen, ich bin gerade über den Artikel zu Jefferies gestolpert, die ja vor massiver Kapitalvernichtung durch die AI-Ausgaben der großen Tech-Konzerne warnen. Das hat mich ehrlich gesagt zum Nachdenken gebracht, weil ich ja seit Jahren meinen MSCI World und auch den EURO STOXX bespare.
Die Frage, die sich mir stellt: Wie sehr sollte uns das als ETF-Anleger eigentlich kümmern? Ich meine, in meinem MSCI World sind die großen Hyperscaler wie Microsoft, Amazon und Co ja ziemlich stark gewichtet. Wenn die jetzt wirklich Milliarden in AI-Infrastruktur pumpen, die sich am Ende nicht rechnet, dann wirkt sich das ja direkt auf unsere breit gestreuten Portfolios aus.
Auf der anderen Seite denke ich mir: Genau für solche Situationen setzen wir doch auf breite Streuung, oder? Wenn einzelne Sektoren überhitzen oder Fehlinvestitionen tätigen, gleicht das der Rest theoretisch aus. Aber bei den aktuellen Marktkapitalisierungen der Tech-Riesen ist das natürlich nicht mehr ganz so einfach.
Was mich wirklich interessiert: Seht ihr das als ernsthaftes Risiko für breit diversifizierte Portfolios? Oder ist das eher eine kurzfristige Sorge, die sich langfristig ausgleicht? Ich überlege gerade, ob ich meine Sparplangewichtung anpassen sollte, aber andererseits will ich auch nicht in Market Timing verfallen. Das widerspricht ja eigentlich meiner ganzen Anlagestrategie.
Wie geht ihr damit um? Ignoriert ihr solche Warnungen grundsätzlich oder passt ihr eure Strategie an, wenn etablierte Analysten wie Jefferies solche Bedenken äußern?
0 Antworten
Anmelden, um zu antworten.