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Vorabpauschale 2026 bei ETFs - wer zahlt wirklich und wann wird es teuer?
Klaus Weber
Klaus Weber11.09.2026 12:510

Hallo zusammen, ich bin gerade über einen Artikel zur Vorabpauschale bei ETFs für 2026 gestolpert und muss ehrlich sagen, dass mich das Thema immer wieder beschäftigt. Als Steuerberater habe ich natürlich beruflich damit zu tun, aber auch privat betrifft es mich bei meinen MSCI World ETF Positionen.

Was mich besonders interessiert ist die praktische Seite: Wie viele von euch haben in den letzten Jahren tatsächlich nennenswerte Beträge an Vorabpauschale zahlen müssen? Bei mir persönlich hält sich das in Grenzen, weil ich noch Freibeträge habe und die Basiszinsentwicklung ja überschaubar war. Aber ich frage mich, ob das 2026 anders aussehen könnte.

Konkret stelle ich mir folgende Fragen: Bei einem thesaurierenden ETF mit 50.000 Euro Bestand und sagen wir mal 8 Prozent Wertzuwachs im Jahr, wie hoch würde die Vorabpauschale realistisch ausfallen? Ich rechne da immer mit dem Basiszins multipliziert mit 0,7 und dann 26,375 Prozent Abgeltungssteuer drauf. Aber die Details verwirren selbst mich manchmal, obwohl ich beruflich mit Steuern arbeite.

Was ich auch spannend finde: Manche Leute übersehen komplett, dass die Bank das automatisch abbucht. Ich hatte schon Mandanten, die im Januar plötzlich überrascht waren, dass Geld vom Verrechnungskonto abgebucht wurde. Habt ihr genug Liquidität auf dem Verrechnungskonto oder nutzt ihr bewusst ausschüttende ETFs, um das Thema zu umgehen?

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen, gerade von denen, die größere ETF Depots haben. Wird die Vorabpauschale für euch zunehmend zum Thema oder bleibt das eher theoretisch?

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