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Vorabpauschale 2026 bei ETFs – Wie geht ihr damit um?
Viktor Schulz
Viktor Schulz10.09.2026 16:250

Ich habe gerade einen Artikel zur Vorabpauschale bei ETFs für 2026 gelesen und muss sagen, das Thema ärgert mich jedes Jahr aufs Neue. Für alle, die es nicht kennen: Man zahlt im Januar Steuern auf fiktive Erträge, auch wenn man gar nichts verkauft hat. Das trifft vor allem Sparpläne auf thesaurierende ETFs wie meinen MSCI World.

Was mich besonders stört ist die Tatsache, dass ich Liquidität vorhalten muss, damit das Finanzamt den Betrag abbuchen kann. Letztes Jahr hatte ich das fast vergessen und musste dann kurzfristig Geld aufs Verrechnungskonto schieben. Bei größeren Depots kann das schnell ein dreistelliger Betrag werden.

Jetzt überlege ich, ob ich künftig einen Teil meiner Sparrate in ausschüttende ETFs umleiten sollte, damit ich die Dividenden direkt für die Steuerlast nutzen kann. Andererseits verliere ich dann den Zinseszinseffekt bei den thesaurierenden. Wie handhabt ihr das? Legt ihr bewusst Geld für die Vorabpauschale zurück oder plant ihr das gar nicht ein? Würde mich interessieren, wie andere damit umgehen, vor allem wenn man ein größeres Depot hat.

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