Habe gerade einen Artikel über Put-Optionen zur Depotabsicherung gelesen und bin etwas zwiegespalten. Klingt ja erstmal schlau, gerade wenn man wie ich ein ordentliches Depot mit DAX-Werten und ETFs aufgebaut hat. Aber ehrlich gesagt fehlt mir da die praktische Erfahrung.
Mein Portfolio besteht aktuell zu rund 60 Prozent aus MSCI World und S&P 500 ETFs, dazu etwa 25 Prozent Einzelaktien wie Siemens und Deutsche Börse, Rest Tagesgeld. Läuft eigentlich ganz solide, aber bei der aktuellen Bewertung mancher Tech-Titel frage ich mich schon, ob ich nicht langsam über Absicherung nachdenken sollte. Bin aber kein Freund von Market Timing und will auch nicht ständig rein und raus springen.
Jetzt die Frage an euch: Hat jemand von euch wirklich aktiv Erfahrung mit Put-Optionen zur Absicherung gemacht? Sind die Kosten nicht am Ende höher als der Nutzen, wenn man das über längere Zeit macht? Und wie kompliziert ist das steuerlich? Arbeite im Außendienst und habe nicht den ganzen Tag Zeit, mich mit komplexen Derivaten zu beschäftigen. Würde mich über eure Einschätzungen freuen, besonders von Leuten die das selbst schon probiert haben und nicht nur theoretisch kennen.
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