
Hallo zusammen, ich bin gerade über einen Artikel zum Thema Freistellungsauftrag gestolpert und musste feststellen, dass ich da bisher eher nach Bauchgefühl vorgegangen bin. Nicht optimal, ich weiß.
Kurz zu meiner Situation: Ich habe drei Depots, eins bei meiner Hausbank für die Allianz und Siemens Aktien, eins bei einem Onlinebroker für ETFs auf den MSCI World und den Vanguard FTSE All World, und noch ein altes Depot von früher mit ein paar Positionen, die ich langsam auflöse. Dazu noch Tagesgeldkonten bei zwei verschiedenen Banken.
Bisher habe ich den Freistellungsauftrag einfach grob verteilt, ohne wirklich durchzurechnen, wo die Erträge anfallen werden. Jetzt im Frühjahr hatte ich dann bei einem Depot den Pauschbetrag schon ausgeschöpft und musste Steuern zahlen, während woanders noch Luft war. Ärgerlich und unnötig.
Meine Frage an euch: Wie organisiert ihr das? Berechnet ihr am Jahresanfang, welches Depot voraussichtlich wie viel Ertrag bringen wird und verteilt dann entsprechend? Oder passt ihr das unterjährig an? Ich habe gelesen, dass man den Freistellungsauftrag jederzeit ändern kann, aber ehrlich gesagt habe ich dafür im Alltag mit zwei Kindern nicht wirklich den Kopf.
Gibt es vielleicht eine einfache Faustregel, wie man das pragmatisch löst, ohne jedes Quartal alles neu durchzurechnen? Ich würde gerne vermeiden, wieder Steuern zu zahlen, die ich mir hätte sparen können. Als Familie mit Eigenheim zählt halt jeder Euro.
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