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NVDA
Nvidia als Ökosystem-Finanzierer – seht ihr das auch als Chance oder eher Risiko?
Daniel Krämer
Daniel Krämer30.08.2026 13:556

Hab grad gelesen, dass Nvidia sich zunehmend als Finanzierer des gesamten KI-Infrastruktur-Ökosystems positioniert. Also nicht nur Hardware verkaufen, sondern aktiv in Startups und Partner investieren, die dann wiederum ihre Chips kaufen. Klingt erstmal clever, aber ich bin da zwiegespalten.

Einerseits baut Nvidia damit natürlich einen krassen Lock-in-Effekt auf. Wer von denen finanziert wird, kauft garantiert nicht bei AMD oder Intel ein. Das stärkt die Marktposition langfristig enorm. Und wenn diese ganzen KI-Startups durch die Decke gehen, profitiert Nvidia doppelt, sowohl als Investor als auch als Zulieferer.

Andererseits frag ich mich, ob das nicht auch ein Zeichen dafür ist, dass das organische Wachstum langsam an Grenzen stößt. Wenn du als Hardwarehersteller anfängst, deine Kunden quasi selbst zu finanzieren, riecht das für mich ein bisschen danach, dass die Nachfrage vielleicht doch nicht so explosiv weitergehen kann wie bisher. Oder die Margen unter Druck geraten.

Ich bin selbst in Nvidia investiert und bleibe das auch, keine Frage. Die Zahlen sind brutal gut und CUDA ist nach wie vor der Standard. Aber diese Ökosystem-Geschichte macht mich ein wenig nervös. Was ist, wenn ein paar von diesen finanzierten Startups pleite gehen? Wie stark belastet das die Bilanz?

Was meint ihr? Ist das einfach nur smartes strategisches Denken von Jensen Huang oder seht ihr da auch potenzielle Risiken? Hab das Gefühl, dass das Thema in den ganzen Analysten-Berichten oft zu positiv dargestellt wird.

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