
Ich bin gerade über einen Artikel gestolpert, der historische Muster von Marktkorrekturen analysiert und dabei auch das Thema Nachkaufen beleuchtet. Das Timing finde ich spannend, denn wir hatten ja in den letzten Monaten durchaus volatile Phasen.
Aus meiner Sicht ist das Nachkaufen bei Korrekturen theoretisch absolut sinnvoll, wenn man von der langfristigen Entwicklung überzeugt ist. Ich selbst halte einen Großteil in MSCI World ETF und DAX-Konzerne, da überlege ich bei Rücksetzern von 10 Prozent oder mehr schon, ob ich nachschichte. Praktisch ist es aber oft schwieriger als gedacht, weil man nie weiß, ob die Korrektur schon durch ist oder ob es noch weiter runtergeht. Die psychologische Komponente wird meiner Meinung nach oft unterschätzt, gerade wenn alle um einen herum panisch verkaufen.
Was mich interessieren würde: Habt ihr eine klare Strategie fürs Nachkaufen oder macht ihr das eher nach Bauchgefühl? Arbeitet jemand mit festen Prozentsätzen oder Trailing Stops? Und wie geht ihr damit um, wenn ihr nachgekauft habt und es dann doch noch weiter nach unten geht? Ich spiele aktuell mit dem Gedanken, mir für solche Phasen ein separates Budget zu reservieren, bin aber noch unsicher bei der konkreten Umsetzung. Würde mich über eure Einschätzungen freuen.
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