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Corning profitiert massiv vom KI-Infrastruktur-Boom - lohnt sich da ein genauerer Blick?
Martin Feldmann
Martin Feldmann17.10.2026 12:546

Ich bin gerade über die Meldung gestolpert, dass Corning Milliarden-Verträge mit Amazon und Nvidia für Glasfaser-Infrastruktur abgeschlossen hat. Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich aufhorchen lassen, weil man bei KI-Investments ja immer sofort an Nvidia, Microsoft oder die ganzen Cloud-Anbieter denkt, aber selten an die Zulieferer der physischen Infrastruktur.

Aus meiner Sicht als Ingenieur macht das total Sinn. Datacenter für KI-Workloads brauchen enorme Bandbreiten, und Glasfaser ist da einfach alternativlos. Corning sitzt da in einer ziemlich komfortablen Position, weil die Expertise für hochwertige optische Fasern nicht von heute auf morgen replizierbar ist. Das ist echte Material- und Fertigungskompetenz, keine Software die man mal eben kopiert. Die Eintrittsbarrieren sind hoch, und wenn Amazon und Nvidia langfristige Verträge unterschreiben, spricht das für planbare Umsätze.

Was mich interessiert: Kennt sich jemand hier mit Corning aus? Wie sind die fundamental aufgestellt, und ist das Geschäft mit optischen Fasern tatsächlich so profitabel oder eher ein Volumengame mit dünnen Margen? Ich hab mir die Aktie noch nicht im Detail angeschaut, aber der Gedanke, in KI-Infrastruktur zu investieren ohne die krasse Bewertung der üblichen Verdächtigen mitzunehmen, finde ich reizvoll. Andererseits bin ich bei Zulieferern immer etwas vorsichtig, weil die oft wenig Preissetzungsmacht haben.

Wäre das für euch eine Überlegung wert, oder seht ihr da zu viele Risiken? Vielleicht gibt es ja auch bessere Alternativen im Infrastruktur-Bereich, die ich auf dem Schirm haben sollte.

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