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S&P 500 auf Rekordjagd, aber die Hälfte der Einzelwerte tief im Minus - wie seht ihr das?
Lisa Wagner
Lisa Wagner16.10.2026 11:461

Mir ist heute ein Artikel untergekommen, der mich echt nachdenklich gemacht hat. Der S&P 500 kratzt an neuen Höchstständen, aber gleichzeitig sind über 50 Prozent aller US-Einzelaktien mehr als 20 Prozent unter ihren Hochs. Das ist doch ein ziemlich krasses Auseinanderklaffen, oder?

Aus meiner Sicht als Controllerin stellt sich mir da sofort die Frage nach der Marktbreite. Wenn ein Index von ein paar Schwergewichten getragen wird, ist das für mich immer ein Warnsignal. Klar, die großen Tech-Werte haben fundamental oft gute Zahlen geliefert, aber trotzdem fühlt sich das irgendwie ungesund an. Ich hab selbst einen größeren Anteil MSCI World im Depot, und da ist ja der US-Anteil entsprechend hoch. Bei so einer Marktkonzentration frage ich mich schon, ob man nicht stärker diversifizieren sollte.

Was macht ihr in so einer Situation? Bleibt ihr bei euren breiten Indizes oder schichtet ihr aktiv um? Ich überlege gerade, ob es nicht sinnvoll wäre, den Europa-Anteil etwas hochzufahren, gerade weil viele DAX-Konzerne im Vergleich deutlich günstiger bewertet sind. Andererseits will man ja auch nicht aus Angst vor einer Korrektur die Gewinne liegen lassen. Würde mich echt interessieren, wie ihr das einschätzt und ob ihr ähnliche Überlegungen habt.

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