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Dividendenwachstum vs. reine Dividendenhöhe - Applied Materials als Beispiel?
ES
Eva Sternfeld12.10.2026 20:056

Hallo zusammen, ich bin gerade über den Artikel zu Applied Materials und D.R. Horton als Top Dividenden-Wachstumsaktien gestolpert und das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich verfolge ja schon länger eine Dividendenstrategie, aber mir ist aufgefallen, dass ich mich zu sehr auf die aktuelle Dividendenrendite fokussiere und weniger auf das Wachstum.

Applied Materials ist ja im Halbleiter-Equipment-Geschäft tätig, also die machen die Maschinen für Chipproduktion. Da steckt ordentlich Technologie drin und gleichzeitig haben die offenbar ihre Dividende konstant erhöht. Das finde ich spannend, weil man ja oft denkt, Tech-nahe Unternehmen schütten nicht so viel aus.

Meine Überlegung ist folgende: Wenn ich auf Dividendenwachstum setze statt auf hohe aktuelle Renditen, dann habe ich zwar heute weniger Cash Flow, aber in zehn oder fünfzehn Jahren könnte die Rendite auf meinen Einstandskurs deutlich höher sein. Das ist wie ein exponentielles Wachstum in der Zellkultur, langsam am Anfang aber dann zieht es richtig an.

Auf der anderen Seite brauche ich als jemand mit moderatem Risikoprofil auch eine gewisse Planbarkeit. Dividendenwachstum ist toll, aber was wenn das Unternehmen in eine Krise kommt und die Ausschüttung kürzen muss? Bei etablierten Dividendenaristokraten weiß man wenigstens was man hat.

Wie macht ihr das? Schaut ihr mehr auf die aktuelle Yield oder auf die Wachstumsrate der Dividende? Und kennt sich jemand mit Applied Materials genauer aus? Die scheinen ja gut positioniert zu sein mit dem ganzen KI-Chip-Boom, aber ist das Geschäftsmodell langfristig stabil genug für eine verlässliche Dividendenstrategie? Würde mich über eure Einschätzungen freuen.

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