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Schmale Marktbreite bei ETFs - wie gehe ich damit um?
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Katharina Brenner12.10.2026 18:556

Hallo zusammen, ich bin gerade über einen Artikel zur schmalen Marktbreite bei vielen gängigen Indizes gestolpert und das Thema lässt mich nicht mehr los. Als jemand, der seit Jahren hauptsächlich in MSCI World ETFs investiert, frage ich mich jetzt ernsthaft, ob ich mein Portfolio breiter aufstellen sollte.

Die Sache ist die: Wenn ich mir die Daten anschaue, dann sind die Top 10 Positionen in vielen Standard-ETFs mittlerweile für einen riesigen Anteil der Wertentwicklung verantwortlich. Apple, Microsoft, Nvidia und Co. dominieren einfach massiv. Das hat in den letzten Jahren super funktioniert, keine Frage. Aber gleichzeitig bedeutet das doch auch eine enorme Klumpenrisiko-Konzentration, oder?

Ich persönlich bin eher konservativ unterwegs und versuche, mein Risiko zu streuen. Genau deswegen habe ich ja ursprünglich ETFs gewählt. Aber wenn dann ein ETF faktisch stark von vielleicht 5 bis 7 Mega-Caps abhängig ist, ist das dann wirklich noch die breite Diversifikation, die ich mir erhofft habe?

Der Artikel erwähnte wohl Alternativen mit weniger Mega-Cap-Abhängigkeit. Hat jemand von euch Erfahrungen mit Equal-Weight-ETFs gemacht? Oder setzt ihr auf andere Indizes, die weniger konzentriert sind? Ich überlege gerade, ob ich einen Teil meines MSCI World in etwas umschichten sollte, das gleichgewichteter ist.

Andererseits frage ich mich auch: Ist das nicht Market-Timing? Die großen Tech-Werte sind groß geworden, weil sie erfolgreich sind. Soll ich wirklich dagegen wetten, nur weil mir die Konzentration Bauchschmerzen bereitet?

Würde mich sehr über eure Meinungen und Erfahrungen freuen. Wie handhabt ihr das Thema Marktbreite in euren Portfolios?

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