
Moin zusammen, ich beschäftige mich gerade intensiv mit dem Thema Marktbreite und Konzentrationsrisiko, nachdem ich mehrere Artikel dazu gelesen habe. Die Situation ist ja mittlerweile wirklich bemerkenswert: Die großen Mega-Caps dominieren die Indizes so stark wie seit Jahren nicht mehr, und gleichzeitig hinken viele kleinere und mittelgroße Unternehmen deutlich hinterher.
Das betrifft nicht nur den S&P 500, sondern natürlich auch den MSCI World, in den ich seit Jahren einen Großteil meines Sparplans stecke. Wenn man sich die Gewichtung anschaut, dann machen die Top 10 Positionen mittlerweile einen erheblichen Teil des Index aus. Apple, Microsoft, Nvidia und Co. treiben die Performance, während die Breite des Marktes schwächelt. Das ist einerseits toll für die Rendite, solange diese Unternehmen performen, andererseits macht es mich zunehmend nervös.
Meine Überlegung ist jetzt: Sollte man aktiv gegensteuern und bewusst auf Indizes oder ETFs setzen, die weniger Mega-Cap-lastig sind? Equal-Weight-Varianten wären eine Option, oder auch Small- und Mid-Cap-ETFs als Beimischung. Andererseits könnte man argumentieren, dass die Dominanz der Tech-Giganten noch eine Weile anhalten wird, vor allem mit dem ganzen KI-Hype.
Ich persönlich finde die Situation unbefriedigend, weil ich eigentlich breite Diversifikation möchte und nicht faktisch ein Tech-Portfolio. Aber gleichzeitig will ich auch nicht aus Prinzip gegen den Trend investieren und Performance liegen lassen. Habt ihr eure Strategie in letzter Zeit angepasst? Setzt jemand von euch bewusst auf equal-weighted ETFs oder andere Alternativen? Würde mich interessieren, wie ihr mit diesem Dilemma umgeht.
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