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Steuerfreie ETFs in der Schweiz - lohnt sich ein Blick über die Grenze für uns Deutsche?
SN
Sandra Neuhäuser30.09.2026 23:090

Hallo zusammen, ich bin gerade über einen Artikel zu steuerfreien ETFs in der Schweiz gestolpert und frage mich, ob das Modell auch für uns in Deutschland interessant sein könnte. Als Apothekeninhaberin schaue ich natürlich immer, wo ich steuerlich optimieren kann, und die Schweizer Lösung klingt erstmal verlockend.

Soweit ich das verstehe, geht es dort um spezielle Konstruktionen, bei denen keine Kapitalertragsteuer anfällt. Bei uns in Deutschland haben wir ja die Abgeltungssteuer von 25 Prozent plus Soli auf alle Gewinne und Ausschüttungen, was sich über die Jahre schon summiert. Ich bespare aktuell hauptsächlich einen MSCI World ETF und überlege, ob es sinnvoll wäre, parallel etwas in der Schweiz aufzubauen.

Allerdings bin ich mir unsicher, ob das rechtlich und praktisch überhaupt funktioniert. Muss man als deutscher Steuerzahler nicht ohnehin alle Kapitalerträge angeben, egal wo sie anfallen? Und wie sieht es mit den Depotgebühren bei Schweizer Banken aus? Die sind ja nicht gerade für ihre günstigen Konditionen bekannt.

Hat jemand von euch Erfahrung mit grenzüberschreitenden ETF-Investments oder kennt sich mit der steuerlichen Seite aus? Würde mich wirklich interessieren, ob sich der Aufwand lohnt oder ob man am Ende doch besser bei deutschen Brokern bleibt.

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