
Hey Leute, ich bin gerade über den Artikel zu Nvidias massivem 150 Milliarden Dollar Aktienrückkaufprogramm gestolpert und muss ehrlich sagen, ich bin zwiegespalten. Klar, 150 Mrd. klingt erstmal mega beeindruckend und zeigt, dass das Management an die eigene Aktie glaubt. Aber gleichzeitig frage ich mich, ob das wirklich der beste Einsatz von Kapital ist, gerade jetzt wo die KI-Revolution noch so viel Investitionspotenzial hat.
Meiner Analyse nach könnte Nvidia das Geld doch auch in weitere Forschung und Entwicklung stecken, neue Produktionskapazitäten aufbauen oder strategische Akquisitionen durchführen. Gerade im KI-Bereich gibt es doch so viele Möglichkeiten für organisches Wachstum. Ich halte NVDA seit über zwei Jahren und die Performance war natürlich fantastisch, aber ich frage mich, ob hier nicht auch etwas Defensive mitschwingt. Wollen sie damit vielleicht auch die Bewertung stabilisieren, falls die Wachstumsraten irgendwann nachlassen?
Interessanter Punkt ist auch das Timing mit den Fed-Zinsängsten. Buybacks können ja kurzfristig den Aktienkurs stützen und das EPS künstlich erhöhen, ohne dass sich am operativen Geschäft was ändert. Ich bin normalerweise ein Fan von Aktienrückkäufen wenn sie zu fairen Bewertungen stattfinden, aber bei den aktuellen KGVs von Tech-Aktien bin ich mir nicht sicher ob das der Fall ist.
Was denkt ihr? Seht ihr das als bullisches Signal oder eher als Zeichen, dass Nvidia keine besseren Investitionsmöglichkeiten mehr sieht? Würde mich interessieren wie andere NVDA-Holder das einschätzen!
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