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S&P 500 über 30 Jahre: Reicht ein einfacher ETF wirklich für die Altersvorsorge?
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Katharina Brenner23.09.2026 11:343

Hallo zusammen, ich bin gerade über einen Artikel gestolpert, der die langfristige Performance des S&P 500 beleuchtet hat. Durchschnittlich 11 Prozent Rendite seit 1958, das klingt erstmal fantastisch. Aber ich frage mich ehrlich gesagt, ob das für die nächsten 30 Jahre wirklich noch so weitergehen kann.

Ich bin 34 und stehe vor der Frage, wie ich meine Altersvorsorge optimal aufstelle. Mein Portfolio ist aktuell relativ konservativ, hauptsächlich MSCI World ETF und ein bisschen was in Staatsanleihen. Die Idee, einfach einen S&P 500 ETF zu besparen und dann 30 Jahre zu warten, hat natürlich was Verlockendes. Aber gleichzeitig macht mich die starke USA-Lastigkeit nervös.

Was mich besonders beschäftigt: Die historischen 11 Prozent wurden in einer Phase erreicht, in der die USA wirtschaftlich extrem dominant waren. Kann man das einfach so in die Zukunft projizieren? Ich meine, wir haben heute ganz andere geopolitische Rahmenbedingungen, demografische Entwicklungen in den Industrieländern und die ganze Klimathematik, die langfristig auch wirtschaftliche Auswirkungen haben wird.

Meine Überlegung wäre, weiterhin beim MSCI World zu bleiben, weil der einfach breiter diversifiziert ist. Ja, die USA machen auch da einen großen Teil aus, aber zumindest habe ich dann noch Europa und Schwellenländer mit drin. Andererseits zeigen die Zahlen halt, dass der S&P 500 historisch besser performt hat.

Was sind eure Gedanken dazu? Setzt ihr für die ganz lange Frist auf reines USA-Exposure oder diversifiziert ihr lieber global? Und glaubt ihr, dass die historischen Durchschnittsrenditen überhaupt noch ein valider Indikator für die Zukunft sind, oder müssen wir unsere Erwartungen nach unten anpassen? Würde mich wirklich interessieren, wie ihr das einschätzt, gerade mit Blick auf einen Anlagehorizont von 30 Jahren plus.

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