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S&P 500 ETF für 30 Jahre: Wie sieht es mit der Währungsabsicherung aus?
CD
Christian Diepold19.09.2026 16:243

Ich bin gerade über den Artikel zur langfristigen S&P 500 Rendite von durchschnittlich 11 Prozent seit 1958 gestolpert und überlege jetzt ernsthaft, einen größeren Betrag für die nächsten Jahrzehnte dort zu parken. Meine Frau und ich haben durch den Verkauf einer geerbten Immobilie etwa 85.000 Euro zur Verfügung, die wir langfristig anlegen wollen. Der MSCI World ist mir ja schon lange sympathisch, aber der S&P 500 hat historisch gesehen einfach besser performt, keine Frage.

Was mich dabei aber umtreibt ist die Sache mit dem Währungsrisiko. Wenn ich jetzt für 30 Jahre in einen ungesicherten S&P 500 ETF gehe und der Dollar in dieser Zeit deutlich schwächer wird gegenüber dem Euro, kann das die ganze schöne Performance ja ordentlich verhageln. Andererseits kosten währungsgesicherte ETFs oft mehr an Gebühren und wenn der Dollar stark bleibt oder sogar zulegt, ärgere ich mich dann wieder.

Ich habe im Job oft mit langfristigen Investitionsentscheidungen zu tun, wenn Kliniken sich für Medizingeräte entscheiden, die 15 bis 20 Jahre laufen sollen. Da rechnen wir auch immer verschiedene Szenarien durch. Aber bei Währungen über drei Dekaden fühle ich mich ehrlich gesagt unsicher. Wie macht ihr das? Geht ihr bei so langen Zeiträumen einfach ungesichert rein und vertraut darauf, dass sich das Währungsrisiko über die Zeit ausmittelt? Oder setzt ihr bewusst auf währungsgesicherte Varianten, auch wenn die teurer sind? Würde mich echt interessieren, wie andere das handhaben, besonders wenn es um größere Summen geht.

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