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Dividenden-ETF fürs Alter – wer macht das wirklich und wie viel braucht man realistisch?
CD
Christian Diepold18.09.2026 18:145

Ich bin gerade über einen Artikel zu Dividenden-ETFs als Altersvorsorge gestolpert und frage mich, ob das für jemanden in meiner Situation wirklich Sinn ergibt. Ich bin 45, also noch gut 20 Jahre bis zur Rente, und bespare aktuell hauptsächlich einen MSCI World ETF mit circa 800 Euro im Monat. Dazu habe ich noch ein paar DAX-Dividendenwerte wie Siemens im Depot, die zahlen zwar ordentlich aus, aber das reinvestiere ich bisher komplett.

Jetzt die Frage: Sollte ich langsam anfangen, einen Teil meiner monatlichen Sparrate in einen ausschüttenden Dividenden-ETF umzuschichten, oder macht es mehr Sinn, die Wachstumsphase mit thesaurierenden ETFs bis kurz vor der Rente durchzuziehen? Ich rechne mir das immer wieder durch, aber die Steuerthematik mit Freibeträgen und so weiter macht es nicht einfacher. Außerdem stelle ich mir die Frage, wie viel passives Einkommen man realistisch braucht. Wenn ich mit 65 vielleicht 400.000 bis 500.000 Euro im Depot habe und von drei bis vier Prozent Dividendenrendite ausgehe, wären das ja 12.000 bis 20.000 Euro im Jahr. Klingt erstmal gut, aber reicht das zusammen mit der gesetzlichen Rente wirklich für einen entspannten Ruhestand?

Mich würde interessieren, ob hier jemand konkret mit Dividenden-ETFs für die Altersvorsorge plant oder das sogar schon umsetzt. Welche ETFs nutzt ihr da, und ab wann habt ihr von Thesaurierung auf Ausschüttung gewechselt? Oder haltet ihr das Ganze für überbewertet und bleibt lieber bei der klassischen Entnahmestrategie?

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