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Vorabpauschale 2026: Wie geht ihr mit den ETF-Steuern um?
ES
Eva Sternfeld10.09.2026 22:280

Hallo zusammen, ich habe gerade einen Artikel zur Vorabpauschale bei ETFs für 2026 gelesen und muss sagen, das Thema nervt mich jedes Jahr aufs Neue. Klar, als jemand der mehrere ETF-Sparpläne laufen hat, betrifft mich das direkt, aber die Berechnung ist einfach unnötig kompliziert.

Für alle die es nicht kennen: Die Vorabpauschale ist quasi eine Steuer auf fiktive Erträge bei thesaurierenden ETFs. Das Finanzamt geht davon aus, dass dein ETF einen Basisertrag erwirtschaftet hat, auch wenn du nichts verkauft hast. Der wird dann versteuert, bevor du überhaupt realisierte Gewinne hast. Das kann im Januar ganz schön reinhauen, wenn die Bank sich das Geld vom Verrechnungskonto holt.

Was mich besonders interessiert: Wie plant ihr das ein? Ich habe mittlerweile angefangen, immer etwas Liquidität auf dem Verrechnungskonto zu lassen, damit der automatische Abzug funktioniert. Hatte letztes Jahr nämlich das Problem, dass ich zu knapp dran war und dann erstmal Geld überweisen musste. Nicht dramatisch, aber ärgerlich.

Einige Kollegen machen das anders und investieren wirklich alles, nehmen dann aber in Kauf dass sie im Januar aktiv werden müssen. Andere setzen auf ausschüttende ETFs um das Thema zu umgehen, aber dann hat man wieder die Ausschüttungen die man reinvestieren muss wenn man den Zinseszins-Effekt nicht verlieren will.

Mich würde eure Strategie interessieren, gerade von denen die wie ich längerfristig mit ETF-Sparplänen arbeiten. Lasst ihr bewusst Cash liegen oder habt ihr einen anderen Trick? Und rechnet ihr das irgendwie in eure Renditeerwartung mit ein oder ignoriert ihr das einfach als notwendiges Übel?

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