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Vorabpauschale 2026: Wie handhabt ihr das bei mehreren ETF-Depots?
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Katharina Brenner10.09.2026 19:406

Ich habe gerade den Artikel zur Vorabpauschale für 2026 gelesen und frage mich, wie ihr das konkret handhabt, wenn man ETFs bei verschiedenen Brokern hat. Bei mir ist es so: Ich habe mein Hauptdepot bei der DKB mit einem MSCI World ETF Sparplan, und dann noch ein kleineres Depot bei Trade Republic mit einem Immobilien-REIT ETF.

Die Vorabpauschale wird ja automatisch von den Brokern abgezogen, soweit ich das verstehe. Aber was passiert, wenn auf einem Konto nicht genug Liquidität liegt? Muss ich dann aktiv dafür sorgen, dass immer genug Cash auf jedem einzelnen Depot vorgehalten wird? Das wäre ja ziemlich unpraktisch, weil ich eigentlich möglichst voll investiert sein möchte.

Außerdem habe ich gehört, dass man den Freibetrag von 1000 Euro auf verschiedene Banken aufteilen kann. Wie macht ihr das? Teilt ihr den proportional auf oder gebt ihr ihn komplett der Bank, wo die meisten Kapitalerträge anfallen? Bei mir wäre das eindeutig die DKB, aber ich bin mir nicht sicher, ob das steuerlich die optimale Lösung ist.

Was mich auch noch interessiert: Wie genau wird die Vorabpauschale eigentlich berechnet, wenn man einen Sparplan hat und ständig nachkauft? Wird da mit einem Durchschnittskurs gerechnet? Ich finde diese ganze Vorabpauschalen-Geschichte ehrlich gesagt ziemlich kompliziert, vor allem wenn man wie ich versucht, langfristig und strukturiert anzulegen.

Hat jemand von euch Erfahrungen aus den letzten Jahren und kann sagen, ob das in der Praxis wirklich so aufwendig ist, wie es sich liest?

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