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Vorabpauschale 2026: Wie rechnet ihr das bei euren ETF-Sparplänen?
FH
Felix Hartmann10.09.2026 10:356

Ich bin gerade über den Artikel zur Vorabpauschale 2026 gestolpert und muss sagen, dass mich dieses Thema jedes Jahr aufs Neue ein bisschen nervt. Nicht weil es kompliziert ist, sondern weil es einfach eine zusätzliche Denkaufgabe bei der Portfolioplanung darstellt.

Für alle die es nicht kennen: Die Vorabpauschale ist quasi eine Vorauszahlung auf Steuern für thesaurierende ETFs. Das Finanzamt geht davon aus, dass dein ETF einen Basisertrag erwirtschaftet hat, auch wenn du nichts verkauft hast. Der wird dann bereits versteuert, bevor du tatsächlich Gewinne realisierst. Bei ausschüttenden ETFs ist das ja anders geregelt, da werden die tatsächlichen Ausschüttungen versteuert.

Was mich persönlich immer wieder beschäftigt: Ich habe mehrere ETF-Sparpläne laufen, hauptsächlich MSCI World und ein paar Sektor-ETFs. Alle thesaurierend, weil ich den Zinseszinseffekt optimal nutzen will. Jetzt ist es aber so, dass im Januar plötzlich ein paar hundert Euro vom Verrechnungskonto abgebucht werden für die Vorabpauschale. Das ist an sich kein Drama, aber man muss halt daran denken, dass dort genug Liquidität vorhanden ist.

Meine Frage an euch: Wie handhabt ihr das praktisch? Plant ihr gezielt Liquidität ein für die Vorabpauschale im Januar? Oder nutzt ihr den Freibetrag so geschickt, dass es bei kleineren Depots eh nicht ins Gewicht fällt? Ich habe letztes Jahr mal durchgerechnet, dass bei meinem aktuellen Sparplan-Volumen die Vorabpauschale in den nächsten Jahren kontinuierlich steigen wird. Überlege gerade, ob es Sinn macht, einen Teil auf ausschüttende ETFs umzuschichten, nur um diese Planungsunsicherheit rauszunehmen. Aber eigentlich will ich das nicht, weil ich das Rebalancing dann aktiver machen müsste.

Wie seht ihr das? Ist das bei euch ein Thema oder einfach eine Randnotiz?

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